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Allgemein, Hexendoktor, Zauberin, Barbar und Mönch – by Mendeln

Allgemein:

[singlepic id=755 w=100 h=100 float=left]Als erstes muss ich sagen, dass Diablo3 beim Spielen nicht unübersichtlich ist. Die rote Umrandung der anvisierten Mobs ist sehr hilfreich und stört in keinster Weise. Ich bin aber generell sehr froh über jede Unterstützung, die die Übersichtlichkeit erhöht. Obwohl es heftige Action im Kampf gibt, besonders wenn auch noch ein Zauberer dabei ist, habe ich dennoch alles Wichtige bemerkt und konnte darauf reagieren. Das Gewackel wenn ein Champion oder ein Uniquemonster starb, hab ich zuerst gar nicht bemerkt. Ich finde diesen Effekt aber passend, da er die Wucht des Angriffs und vielleicht auch die Macht des Monsters wiederspiegelt, denn mit dem Gewackel Explodieren die Champions, und höher, in der größten Wolke aus Blut und Fleischresten. Ich habe nicht gedacht, dass die Demo dann doch so Blutig ist, mehr sollte es aber auch nicht sein.

Die zwei Umgebungen, die ich besuchen durfte, sahen klasse aus. Die Wüste ist durch den Sandsturm, den Felsen aber auch durch die Levelbegrenzung verdammt gut geraten. Es gibt auch vereinzelt kleine Senken und Treppen die die ganze Karte auflockern. Hin und wieder kann der Suchende Kisten und Flaschenzüge anklicken die dann einen kleinen Schatz offenbaren, meist ist es aber nichts was sich anzuziehen lohnt. Dadurch wirkt die Wüste nicht so statisch oder lustlos. Die umfallenden Säulen der Ruinen sowie die Todesexplosionen der Dune Dervish, verletzten den Charakter leider nicht aber das wäre eventuell auch schon wieder zu viel des guten gewesen. Ansonsten bietet die Ruine viele Gänge mit noch mehr Gegnern zum umhauen. Es geht durch, zum Teil halb verschüttete, Hallen und man kann die Skelette schon von weitem sehen wenn man oben auf einer Treppe steht. Sand rieselt von oben herab und hinterlässt kleine Sandhaufen.

Je näher ich meinem Questziel kam, die Stadt Alcarnus, desto mehr Leichen lagen im Sand. Das schafft Atmosphäre und Spannung weil ich aus dieser die überlebenden Bewohner befreien sollte. Kurz vor der Stadt bin ich auf 5 Beschwörer gestoßen die im Halbkreis mit dem Rücken zur „Kamera“ standen. In der Mitte befand sich ein Pfahl samt angebundenem Opfer. Ich habe beim Durchspielen gewartet bis sich etwas bei den Beschwörern tut, aber leider waren die paar Minuten vergeudete Zeit.  Hier wäre es lobenswert gewesen wenn die Beschwörer, wie im Kloster, ein richtig dickes Monster aus ihrem Opfer brechen.

Gegner:

Der Dünenhai sieht schnittig aus und ich habe, wenn er unter der Sandoberfläche „schwimmt“, nur seine Rückenstacheln bemerkt. Das hilft dieser Kreatur nur wenig, denn er ist trotzdem gut auszumachen. Ganz anders sieht es da bei der Tomb Viper aus. Diese macht sich kurzerhand unsichtbar und bleibt es auch bis kurz vor dem eigenen Charakter. Die einzige Möglichkeit die Tomb Viper zu entdecken, ist eine Art Luftverwirbelung beim tarnen und enttarnen, diese dauert aber nur eine Sekunde und ich musste mich als Magierin beeilen von diesen Luftverwirbelungen wegzukommen. Die Fallen agieren leider nicht so intelligent wie ich zuerst dachte. Klar, es gibt verschiedene Arten der Fallen die, je nach zufälligem auftreten in der Gruppe, schwer zu besiegen sein können aber sie laufen immer noch stumpf dem Charakter entgegen und hinterher.

Die Uniques haben eine neue zufällige Fähigkeit spendiert bekommen, wahrscheinlich mehr als nur eine aber diese eine konnte ich beobachten, das Klonen. Die Klone haben die gleichen Angriffe wie das Original aber besitzen weniger Lebenspunkte. Der jeweilige Name lautet jedes Mal Clone of Uniquename. Ich konnte bis zu vier Klone gleichzeitig ausmachen, wobei es, bis zum Ableben des Originals, immer wieder neue Klone gibt. Die restlichen Gegner waren ganz normale Typen wie man sie überall sieht, es gab keine Schild-Skelette oder ähnlich anspruchsvolles. Die Gegner platzen, schmelzen oder explodieren in den unterschiedlichsten Farben was einfach nur klasse aussieht.

Systemanforderung

Zu den Systemanforderungen kann ich im Grunde nichts Neues sagen. Die PCs auf denen die Demo lief sind absolute High-End-Rechner, soviel mochte mir der Standmitarbeiter noch verraten. Die Demo selbst lief auf maximalen Grafikeinstellungen. Das lässt aber keine Schlüsse auf das fertige Spiel zu, denn ob dieser High-End-Rechner ausgelastet war konnte man nicht sehen. Genauso ist es noch möglich das die Anforderungen des Spiels durch weniger Effekte oder einem Regler in den Optionen verändert werden (können).

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