Nur wenig Zeit verging von der Diablo 3 Ankündigung bis zur ersten Petition, in welcher mittlerweile über 20000 Fans eine Abkehr vom bisherigen, farbenfrohen, Grafikstils des Spiels, hin zu einer düsteren, den Vorgängern ähnlicheren, Variante fordern.
Mittlerweile ist in vielen Foren eine hitzige Diskussion zwischen den konservativen Diablo Fans, die eine Rückkehr zum altbewehrten, düsteren, Grafikstil fordern, wie sie ihn seit Jahren aus Diablo I und II gewohnt sind und denjenigen Fans entbrannt, die dem bunteren Grafikstil eher aufgeschlossen gegenüberstehen.
Auch im Diablo-3.net Forum befindet sich bereits ein Thread der sich mit der Grafikdebatte befasst.
Noch während der WWI führte Tracey John, vom MTVs Multyplayer Blog, ein Interview mit Diablo 3 Lead Producer Keith Lee, in dem dieser Stellung zum gewählten Grafikstil nimmt und diese Wahl auch zu begründen weiß. Der Tenor lautet:
“One of the things that we considered when we were working on the visuals for Diablo III is the fact that color is your friend”
Lee spricht davon, dass der bewusste Griff in den Farbtopf dazu diene die Welt kontrast- und somit abwechslungsreicher zu gestallten. Des weiteren begründet er den Stil der Grafik mit den Orten an der die Geschichte des dritten Diablo Teils spiele. Während die Handlung von Diablo 1 ausschließlich in einem Dungeon stattfände, der naturgemäß nun einmal eher düster ist, so würde der Spieler in Diablo 3 durch eine Welt streifen, die sowohl Dungeons, als auch viele verschiedene Umgebungen an der Erdoberfläche für ihn bereithielte.
Man wolle keine Umgebungen schaffen, die sich in ihrem aussehen ähneln.
Während manche Fans Diablo 3 verächtlich “Comic Grafik” unterstellen, gibt Lee als Grund für die sehr klaren Texturen und die Stilisierungen an, dass man sich als Spieler so besser fokussieren könne.












