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Ninas new Video -Centerfold-

In den letzten Tagen war auf diversen Internetseiten von Fanprotesten und einer Petition gegen den aktuellen Grafikstil von Diablo 3 zu lesen. Zu diesem Zeitpunkt lag die Ankündigung des Titels noch nicht einmal eine Woche zurück und die gewonnenen Eindrücke aus den ersten Videos, Trailern und Screenshots, waren noch recht frisch.
Auch in vielen Foren sorgte die neue, einigen zu bunte, 3D Grafik für rege Diskussionen unter den Fans.

Als einen ersten Hinweis darauf, dass Blizzard mit Diablo 3, trotz aller Unkenrufe, den Nerv der Fans getroffen haben dürfte, werten wir die:

In dieser fragten wir euch:

“Was haltet Ihr von den ersten Diablo Screenshots/Videos?”

Einer satten Mehrheit von 87 Prozent gefielen diese “sehr gut”. In Zahlen ausgedrückt, sind dies beinahe 4000 Teilnehmer, denen, unter anderem, die neue Grafik von Diablo 3 anscheinend zusagt. Lediglich 80 Stimmen entfielen auf die Wahlmöglichkeit “schlecht”.
Insgesamt beteiligten sich 4501 Besucher an dieser Umfrage.In unserer neuen Abstimmung hätten wir gern in Erfahrung gebracht, wie euch das neue Seitendesign gefällt. Solltet ihr nicht nur Abstimmen wollen, sondern euch konkret dazu äußern und eventuell ein paar Anregungen oder Kritik loswerden, findet ihr im Forum den entsprechenden Thread dazu.

Allgemein

Diablo-3.net erstrahlt in neuem Glanze

Von Freynan am Sonntag 6 Juli, 2008 um 22:42 Uhr

Gut und gerne zwei Jahre sind verstrichen, seit dem diese Seite letztmalig einen neuen Anstrich verpasst bekommen hat. Heute ist es, wie versprochen, erneut so weit. Die Arbeiten am neuen Design sind abgeschlossen und wir freuen uns euch weiterhin alles Wissenswerte über Diablo 3 ansprechend und übersichtlich zu präsentieren. Der neue Look ist aus diesem Grund passend abgestimmt und soll Informationen gut zur Geltung bringen - ohne dabei zu dominant oder gar aufdringlich zu wirken.

Bewusst wurden auch einige Elemente des vorherigen Designs genutzt, um den Übergang in eine neue Phase, die einige Umstrukturierungen mit sich bringt, so sanft wie möglich zu gestalten.

d3n.jpg

Wir hoffen - es ist uns gelungen, einen stilvollen Kompromiss zwischen ansprechenden Grafikelementen und sachlicher Information zu finden, der sowohl neue Besucher und Diablofans anspricht, als auch diejenigen, welche uns schon seit Jahren die Treue halten.
Der Gestaltungsprozess ist noch nicht entgültig abgeschlossen, so dass es sicherlich noch zu einigen kleineren Verbesserungen kommen wird.

Wir würden euch derweil schon einmal gerne dazu einladen, euch im Forum über das neue Seitendesign auszutauschen und uns so ein Feedback zu geben.

Einige Veränderungen sind dem ein oder anderen sicherlich schon aufgefallen. Wie angekündigt, haben wir die neuen Sektionen in den letzten Tagen mit aktuellen Informationen gefüllt und die gute alte Wishlist ins Archiv verschoben. In einiger Zeit wird es sicherlich noch einmal interessant sein zu schauen, ob und wenn, welche Ideen, Vorschläge oder Wünsche es in das Spiel geschafft haben. Wobei wohl auf Ewig im Dunkel bleiben dürfte, ob sich Blizzard dabei dieser Sektion bedient hat.

Ebenfalls den Weg ins Archiv fand die Gerüchtesammlung, die mit der Ankündigung von Diablo 3 ihre Schuldigkeit getan hat.

Die Kommentarfunktion auf Contentseiten wird wegen der häufig zu vermissenden Themenrelevanz vieler Kommentare abgeschafft, bleibt aber für News nach wie vor verfügbar. Auf Dauer dient dieser Schritt ebenfalls zur Gewährleistung der Übersicht.

Im nächsten Schritt wird das Forum angepasst und ein wenig umstrukturiert.

Wir wünschen weiterhin viel Spaß auf Diablo-3.net.

Diablo 3

Diablo 3 Lead Producer äußert sich zur Grafikkontroverse

Von Freynan am Donnerstag 3 Juli, 2008 um 4:12 Uhr

Nur wenig Zeit verging von der Diablo 3 Ankündigung bis zur ersten Petition, in welcher mittlerweile über 20000 Fans eine Abkehr vom bisherigen, farbenfrohen, Grafikstils des Spiels, hin zu einer düsteren, den Vorgängern ähnlicheren, Variante fordern.

Mittlerweile ist in vielen Foren eine hitzige Diskussion zwischen den konservativen Diablo Fans, die eine Rückkehr zum altbewehrten, düsteren, Grafikstil fordern, wie sie ihn seit Jahren aus Diablo I und II gewohnt sind und denjenigen Fans entbrannt, die dem bunteren Grafikstil eher aufgeschlossen gegenüberstehen.

Auch im Diablo-3.net Forum befindet sich bereits ein Thread der sich mit der Grafikdebatte befasst.

Noch während der WWI führte Tracey John, vom MTVs Multyplayer Blog, ein Interview mit Diablo 3 Lead Producer Keith Lee, in dem dieser Stellung zum gewählten Grafikstil nimmt und diese Wahl auch zu begründen weiß. Der Tenor lautet:

“One of the things that we considered when we were working on the visuals for Diablo III is the fact that color is your friend”

diablo-3.jpgLee spricht davon, dass der bewusste Griff in den Farbtopf dazu diene die Welt kontrast- und somit abwechslungsreicher zu gestallten. Des weiteren begründet er den Stil der Grafik mit den Orten an der die Geschichte des dritten Diablo Teils spiele. Während die Handlung von Diablo 1 ausschließlich in einem Dungeon stattfände, der naturgemäß nun einmal eher düster ist, so würde der Spieler in Diablo 3 durch eine Welt streifen, die sowohl Dungeons, als auch viele verschiedene Umgebungen an der Erdoberfläche für ihn bereithielte.

Man wolle keine Umgebungen schaffen, die sich in ihrem aussehen ähneln.
Während manche Fans Diablo 3 verächtlich “Comic Grafik” unterstellen, gibt Lee als Grund für die sehr klaren Texturen und die Stilisierungen an, dass man sich als Spieler so besser fokussieren könne.

Diablo 3

Das erwarten die Fans von Diablo 3

Von Freynan am Dienstag 8 April, 2008 um 2:06 Uhr

Knapp 4 Monate ist unsere “Wishlist Rubrik” nun alt und enthält mittlerweile eine doch schon recht ansehnliche Anzahl an Beiträgen, die ein erstes Zwischenfazit zulassen, welches wir auch sogleich ziehen wollen.

Aufgrund der Tatsache, dass nicht wenige Leute das Lesen langer Texte scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, sei an dieser Stelle vor einem recht umfangreichen Beitrag gewarnt!
Ein Punkt der Euch besonders (un)wichtig zu sein scheint, ist die Grafik, die ja einen nicht unerheblichen Teil zur Atmosphäre eines Spiels beiträgt. Hier wird entgegen des landläufigen Trends, eine Besinnung auf Altbewehrtes gefordert. Während bei einigen Neuentwicklungen zum Leidwesen vieler passionierter Spieler oftmals zuviel Wert auf eine hardwarefressende 3D Grafik gelegt wird, wobei der Inhalt, die Story oder die Gegner KI nicht selten auf der Strecke bleiben, würden sich einige Fans mit einer isometrischen 2D Ansicht, wie man sie aus dem Vorgänger Diablo 2 kennt, auch bei dessen Nachfolger zufrieden geben. Eine 3D Umsetzung oder gar das Steuern der Charaktere aus der Egoperspektive heraus stoßen auf eher wenig Gegenliebe. So mancher mag sich in diesem Zusammenhang vielleicht noch wehmütig an Klassiker wie Worms oder Monkey Island erinnern, die im 3D Gewand einfach nicht überzeugen konnten.
Um in Sachen Ansicht aber allen Wünschen Genüge zu tun, bliebe Blizzard wohl nichts Anderes übrig, als es dem Spiele zu ermöglichen, seinen Charakter aus einer frei wählbaren Perspektive durch die Dungeons zu lenken. Ob eine solche Lösung sich zur Zufriedenheit aller umsetzen ließe, ist allerdings mehr als fraglich, denn jemand, der sich in Ego-perspektive durchs Hack’n’Slay Schlachtfeld klicken möchte, dürfte auch eine entsprechende 3D Grafik erwarten.
Allerdings lautet der Tenor (beinahe) unisono : “Die Grafik ist zweitrangig“.

Doch wenn im Diablo-Orchester die Grafik nur die zweite Geige spielt, wer oder was spielt dann die erste?
Diese Frage lässt sich pauschal wohl nicht beantworten. Für einige ist das gesamte Gameplay von enormer Bedeutung, für andere die Charaktere und das Skillsystem und wiederum andere halten die Story ,die Quests und das Itemsystem für die elementarsten Bestandteile einer Diablo Fortsetzung. All diese Bereiche sind dicht miteinander verwoben.

Ein Punkt, der anscheinend niemanden kalt lässt, mal abgesehen von Anya vielleicht, ist die Atmosphäre des Spiels. Da wir die Bedeutung der Grafik hinsichtlich der Atmosphäre zu Beginn schon angeschnitten haben, lassen wir diese nun mal außen vor.
Eine etwas bedrückende, schummrige, düstere Atmosphäre, wie man sie aus Diablo 1 kennt, scheint für so manchen Diablo Anhänger recht reizvoll zu sein. Also auch hier gilt wieder : Back to the roots.
Auf eine größere Welt mit einer dichteren, epischen Story, als bei den Vorgängern will indes keiner verzichten. Nur soll diese Welt auch weiterhin interessant und abwechslungsreich gestaltet und die einzelnen Abschnitte ohne stundenlanges Umherwandern erreichbar sein.
Zu welchem Ergebnis eine langweilige, sich immer wiederholende Umgebung führen kann, stellte Hellgate: London bereits eindrucksvoll unter Beweis.
Die Befürchtungen, seitens der Fans, Diablo 3 könne dasselbe Schicksal ereilen, dürften sich allerdings nicht bewahrheiten, da die Qualitätsstandards bei Blizzard bekanntermaßen recht hoch liegen.

Im Gegensatz zu Story und Leveldesign wurde erstaunlicherweise auf einen Punkt, welcher für eine dichte Atmosphäre eigentlich unerlässlich ist, so gut wie gar nicht eingegangen. Es handelt sich hierbei um die akustische Untermalung des Spiels. Doch ich bin mir sicher, dass sich im Laufe der nächsten Wochen noch der ein oder andere dazu äußern wird, oder? ;-)

Kommen wir nun zum Gameplay, den Charakteren, deren Fähigkeiten und den Items.
In diesen Punkten ist die Diablo Community etwas zwiegespalten. Der eine Teil will schlicht und einfach mehr von allem: “mehr Charaktere, mehr Skills, mehr Items, mehr Quests…”, während der andere Teil zur Vorsicht mahnt, da Diablo 3 so leicht unübersichtlich oder imbalanced werden könnte und damit Gefahr liefe, seine Simplizität einzubüßen. Wobei der Begriff “simpel” im Zusammenhang mit Diablo durchaus positiv behaftet ist, denn die Diablo Serie fand, nicht zuletzt wegen ihrer einfach gehaltenen und übersichtlichen Art des Gameplays und der Steuerung so viele Liebhaber.
Aus diesem Grund ist das Gros der Fans, die sich in der Wishlist zu Wort meldeten auch dafür, die Steuerung und das Gameplay weitgehend unangetastet zu lassen.

Was die Charaktere angeht, so mag man die alten nicht missen und würde sie gerne, mit eventuell veränderten oder neuen Fähigkeiten, auch in Diablo 3 begrüßen können. Gleichzeitig hofft man aber auch auf einige neue Klassen, deren Gesinnung teilweise auch im Gegensatz zu der der bisherigen Vertreter des Guten stehen darf. Sprich: Es reizt die Fans, auch einmal Lakaien der Hölle gegen die Diener des Lichts in die Schlacht um die Herrschaft auf Erden zu führen. Dies wird aber wohl nur bei einem entsprechend in die Story eingebundenen Szenario möglich sein.
Der Ruf nach mehr Individualität der einzelnen Charaktere wird auch zunehmend lauter. Die Vorschläge reichen hierbei von der Auswahl des Geschlechts, über die Möglichkeit das Aussehen des Charakters selbst zu bestimmen, bis hin zur persönlichen Gestaltung, der vom Char getragenen Items.

Und mit dem letzten Wort aus dem vorherigen Absatz wären wir auch schon bei dem Diablo Thema schlechthin, den Items. Hier sind sich wohl alle einig in der Aussage:

”Ausrüstungsgegenstände kann es in Diablo 3 gar nicht genug geben!”

Die Möglichkeit, eigene Sets zu kreieren, wird hier genauso in den Raum geworfen, wie der Wunsch nach neuen Itemklassen, neuen Slots für Items, wie z.B. Schulterklappen oder Beinschienen, spezielle, sehr schwer zu ergatternde Items oder auch besondere “Funitems”.
Wo fühlen sich die Unmengen an neuen Items besonders wohl? Ganz genau, in einer extrem geräumigen Truhe. Diese kann gar nicht groß genug sein und darf auch gerne charakterübergreifend genutzt werden.
Selbstredend sollten die Items auch eine Vielzahl an neuen Attributen besitzen. Und es wäre allgemein gern gesehen, wenn dem Gold eine größere Bedeutung beigemessen würde.

Ein nicht unerheblicher Teil der Beiträge hat die Angst zum Thema, Diablo 3 könne ein zweites “World of Warcraft” werden oder zumindest in gewissen Teilen, eine große Ähnlichkeit zu Blizzards ”eierlegender Wollmilchsau” aufweisen. Gefürchtet sind hier vor allem zeitraubende Raids, instanzierte Gebiete, Items die sich kaum voneinander unterscheiden, die bunte Grafik und vor allem monatliche Kosten.
Nimmt man diese Aussagen zusammen, wiederlegen sie zumindest teilweise, das häufig hervorgebrachte Argument, Blizzard schaffe sich mit Diablo 3 Konkurrenz im eigenen Hause.
Selbstverständlich würden einige Zocker von WoW auf Diablo 3 umsteigen, doch grade die Diablo Serie dürfte diejenigen ansprechen, welche WoW, aus oben genannten Gründen, bislang eher Skeptisch gegenüberstehen. Demnach wäre ein Diablo 2 Nachfolger der sich NICHT an WoW orientiert, eher eine längst fällige Ergänzung im Blizzardsortiment, als ein Konkurrent. Wogegen ein dritter Diablo Teil, der eine großen Ähnlichkeit zu WoW aufwiese, durchaus als Konkurrent gelten kann und demnach, zumindest aus wirtschaftlicher Sicht, keinen Sinn machte

Wenn ihr euch nun wundert warum einige Punkte der Wishlist im Resümee keine Erwähnung fanden, nun dies liegt einfach daran, dass die Menge an Einträgen dort noch zu gering ist, um eine sinnvolle Schlussfolgerung daraus zu ziehen.

Vielen Dank an alle Besucher die uns, bis zum jetzigen Zeitpunkt, an ihrer Meinung teilhaben lassen und auch an diejenigen, die es noch tun werden.

Ich möchte dieses Zwischenfazit mit einem Zitat des Users Stimpy001 beschließen, welches, wie ich finde, den Nagel auf den Kopf trifft und vielen Diablo Anhängern aus der Seele sprechen dürfte.

“Natürlich ist es ein schmaler Grad auf dem sich die Entwickler dort befinden, zum einen werden viele Neuerungen erwartet, damit man sich den Vorwurf eines besseren Add Ons nicht gefallen lassen muss und zum anderen soll möglichst viel so bleiben wie in den geliebten Vorgängern, tja, dafür werden sie ja auch bezahlt um so Wünsche unter einen Hut zu bringen”

Zu guter Letzt möchte ich darauf hinweisen, dass sich das Forum momentan noch ziemlich einsam fühlt und sich über etwas mehr Action sehr freuen würde ;-)
Wer Lust hat, kann uns nun auch im QuakeNet besuchen. Näheres dazu findet ihr hier.

Computerspiele als interaktives Medium sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unterhaltungsindustrie. Mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden US Dollar hat dieser beeindruckende Wirtschaftszweig in den letzten Jahren eine neue Dimension angenommen und die Herstellungskosten eines einzelnen Computerspieles bringen mittlerweile Entwicklungskosten zu Tage, die mit großen Hollywood Produktionen locker mithalten können.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.