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Diablo 3

Update auf der Diablo 3 Seite mit neuem Gegnertyp

Von G4SMan am Donnerstag 18 September, 2008 um 19:41 Uhr

Wie versprochen kommen wir heute in den Genuss eines neuen Updates der offiziellen Diablo 3 Seite. Diesmal gibt es jeweils vier neue Artworks und Screenshots zu sehen. Von letzteren war allerdings einer schon bekannt. Hatte Bashiok nicht etwas versprochen, das wir noch nicht gesehen haben? Ja, und deshalb gibt es auch noch einen neuen Gegnertyp zu bestaunen: Den so genannten Dünenhai oder Dune Thresher, der sich durch den Wüstensand wühlt, um sich dann aus dem Hinterhalt auf seine Gegner zu stürzen.

WüstenhaiDie Artworks zeigen, neben den Dünenhaien, mit den Crater Assault Troops, eigentlich nur noch einen anderen Gegnertyp und eine Wüstenlandschaft. Die restlichen Artworks könnt ihr hier finden. Auf den Screenshots geht es unspektakulärer zu, weil wieder einmal nur die bisher bekannten Gegenden zu sehen sind. Dafür gibt es ein recht ansehnliches Bild einer Hexendoktorin, die eine Brandbombe zaubert und einen Barbar, der einen Kultisten zerlegt. Die beiden anderen Screenshots sind in unserer Galerie zu finden.Hexendoktorin

Der neue Gegnertyp spricht ja schon dafür, dass wir nochmal in die Wüste müssen, um dort ein wenig aufzuräumen. Wahrscheinlich wird man also Caldeum einen kleinen Besuch abstatten oder vielleicht sogar nochmal nach Lut Gholein kommen. Ansonsten spart sich Blizzard sicherlich die wirklichen Knaller für die BlizzCon am 10. und 11. Oktober auf.

Diablo 3

Das Physiksystem von Diablo 3 - Bashiok klärt auf

Von G4SMan am Donnerstag 18 September, 2008 um 11:35 Uhr

Da die Diskussion um das Verschwinden von Leichen und zerstörbarer Teile des Levels, in den offiziellen Foren immer noch in vollem Gange ist, äußerte sich Bashiok nochmals zu dem Thema. Diesmal noch mit Unterstützung durch den Tech Artist Julian, den er aus einer Mail zitierte. Als erstes ging er auf einen User ein, der die Frage stellte, warum man die Leichen nicht vom Physiksystem „entkoppeln“ und langsam ausblenden würde, sobald sie einmal ruhig liegen.

In a single player game with a class that maybe doesn’t use a ton of skills that interact with corpses in a significant way this could work, but in a multiplayer game there could potentially be hundreds of corpses piling up as they’ve never come to rest due to all of the player skills firing off.

Barbar ScreenshotSo wäre es im Singleplayer, mit nur einer Klasse, die mit wenigen Skills die Leichen beeinflussen kann, wohl möglich. Aber im Multiplayer, wenn mehrere Charaktere ihre Skills benutzen, würden sich so Berge von Leichen auftürmen können, weil sie selten ruhig liegen bleiben. Nebenbei erwähnte er, dass es auch bei weitem nicht so viel Spaß machen würde, wenn die Leichen einfach irgendwann an einer Stelle fest liegen bleiben und dann verschwinden.

Die zweite Frage, auf die Bashiok einging, betraf die Entscheidung, die Objekte in der Reihenfolge ihres Auftretens wieder verschwinden zu lassen. Stattdessen könnte man ihnen auch unterschiedliche Prioritäten zuordnen, beispielsweise von groß nach klein, und die Objekte mit der niedrigen Priorität als erstes verschwinden lassen. Tech Artist Julian meinte dazu, dass die Größe eines Objektes nicht der entscheidende Faktor ist, sondern dessen Komplexität. In Diablo 3 wären die Objekte, insbesondere die Leichen, allerdings alle recht ähnlich (Kopf, Torso etc.). Deshalb sei dieses System nicht gut umzusetzen.

Weiterhin meinte Julian, dass sie neben dem neuen System (Anzahl und Reihenfolge) noch das alte System, dass nämlich Objekte einfach nach einem gewissen Zeitraum ausblendet, benutzen würden. So können sie wohl jedes Objekt einem der beiden Systeme zuordnen. Dabei geht es darum, dass beispielsweise ein zerstörter Tisch keine Leichen verschwinden lässt.

d2deathlogo-640x.jpgAbschließend wollen wir noch auf einen anderen Beitrag Bashioks eingehen. Ein User fragte dort, wie das Verknüpfungssymbol von Diablo 3 aussieht. Zur Zeit wäre es wohl der Diablo-Schädel, den Ihr auf dem Artwork an der Seite sehen könnt. Laut Bashiok war dies vor langer Zeit eine Grafik für Diablo 3, aus der einfach das mittlere „I“ entfernt wurde, um dann als Diablo 2 Material veröffentlicht zu werden. Die letzten Worte von Bashiok lassen wir einfach mal unkommentiert.

The update tomorrow is pretty cool, it’s something you haven’t seen before.

Diablo 3

Interviews mit Jay Wilson und Leonard Boyarsky

Von G4SMan am Dienstag 16 September, 2008 um 23:55 Uhr

Nachdem sich Jay Wilson in der letzten Woche ein wenig rar gemacht hat, wurden heute gleich zwei Interviews mit dem Lead-Interview-Designer veröffentlicht. Allerdings gibt es, obwohl beide ein wenig länger ausgefallen sind, nichts Neues zu entdecken. So ging es in beiden Interviews um den Design-Prozess und die Verbindungen zu Diablo 2. Auch der Wegfall des Nekromanten wurde in beiden besprochen.

Im Interview mit VideoGamer.com sprach Wilson, neben einigen anderen Dingen, über den Stellenwert des Coop-Modus. Seiner Aussage nach, liegt die durchschnittliche Spieleranzahl in einem Diablo 2 Spiel im Battle.net bei nur 1,2. Also spielen fast alle alleine. Die Gründe dafür sind die Möglichkeiten von anderen getötet  oder um seine Beute gebracht zu werden. Mit Diablo 3 will Blizzard aber die Fehler, die im zweiten Teil gemacht wurden ausbügeln, um das kooperative Spiel zu fördern.

Hexendoktor ScreenshotBei seinem Interview mit AbleGamers.com erhielt Jay Wilson noch Unterstützung von Lead-World-Designer Leonard Boyarsky, der übrigens seinerzeit schon an Fallout mitgearbeitet hat. Interessantester Punkt in diesem Interview, dem ersten von zwei Teilen, ist die wohl sichere Absage an DirectX 10. So gibt es zurzeit, weder Pläne Diablo 3 zu einem Vista-exklusiven Titel zu machen, noch das Spiel überhaupt mit DirectX 10 Unterstützung auszustatten. Unter dem noch viel genutzten DirectX 9 soll das Spiel aber jetzt schon auf den unterschiedlichsten Systemen gut laufen.

Diablo 3

Bashiok über das Verschwinden von Leichen und Blutspritzern

Von G4SMan am Dienstag 16 September, 2008 um 11:37 Uhr

Nach dem eigentlich ereignislosen Wochenende, an dem nur das wahnwitzige Gerücht die Runde machte, Diablo 3 könne vor StarCraft 2 erscheinen, kommt, dank Bashiok, endlich wieder ein wenig Leben in das offizielle Diablo-Forum. Bevor sich jetzt aber jemand auf brandheiße Infos freut sei gesagt: sehr ergiebig waren seine Aussagen nicht unbedingt. Wie wir nämlich schon seit längerem vermuten, wird es wohl bis zur BlizzCon keine größeren Enthüllungen mehr geben. Anscheinend kommt aber am Donnerstag ein neues Update der offiziellen Diablo-Seite.

BarbarinIn seinem zweiten, längeren Beitrag ging Bashiok auf die „decals“ im Spiel ein. Damit sind Blutspritzer, Brandspuren oder ähnliches gemeint, die auf die Spielwelt „aufgeklebt“ werden und nach einiger Zeit wieder verschwinden. Dabei erwähnte er auch noch das Verschwinden der Leichen und die zerstörbaren Gegenstände. So werde es wohl von diesen dynamischen Details eine bestimmte Anzahl im Bild geben, die allerdings noch nicht feststeht. Sobald diese Zahl überschritten wird, verschwindet das älteste Element und macht somit Platz für neues. Jetzt bleibt nur abzuwarten, wie große die Zahl am Ende sein wird und ob der Spieler in den Optionen, je nach Leistung seines PCs, selbst einstellen kann, wie viele dieser Details bleiben.

Diablo 3

Video-Nachschlag zur Grafikkontroverse

Von G4SMan am Freitag 12 September, 2008 um 8:33 Uhr

„Besser spät als nie“. Das kommt einem in den Sinn, wenn man sich das Werk eines gewissen Sozou anschaut. Er hat es nämlich geschafft, die Kritik am neuen Grafikstil von Diablo 3 auf ein neues Level  zu bringen. Anstatt, wie die Kritiker der “ersten Generation”, einzelne Screenshots zu bearbeiten und diese am besten noch mit polemischen Sprüchen der schlechten Art zu versehen, hat er sich die Mühe gemacht und den gesamten Dungeon-Teil des Gameplay-Trailers nach seinen Vorstellungen verändert. Das Ergebnis könnt Ihr Euch auf seiner Seite ansehen. Unter Beachtung von Jay Wilsons Kritik an den überarbeiteten Screenshots ist das recht interessant.

Neben dem Video sind auf seiner Seite auch einige Screenshots aus der überarbeiteten Fassung und ein kurzer Videovergleich in HD-Auflösung zu finden. Sozous Vorstellungen waren, laut eigener Aussage, eine farblich entsättigte Umgebung aber immer noch bunte Zauberspruch- und Skilleffekte, sowie ein insgesamt „dreckiger“ Look mit gröberen Kanten. Die Außenwelt hat er aber unangetastet gelassen, weil sie seiner Meinung nach schon ganz gut aussieht.

Barbar ScreenshotAuch wenn Blizzard einer Überarbeitung bereits eine klare Absage erteilt hat, ist es trotzdem interessant zu sehen, wie ein “dunkles” Diablo 3 aussehen könnte. Ähnlich kann man sich wahrscheinlich auch die früheren Designstadien vorstellen, die Jay Wilson des öfteren angesprochen hat. In denen soll das Spiel auch deutlich dunkler und düsterer ausgesehen haben. Blizzard hatte sich aber aus mehreren Gründen gegen das etwas düstere Design entschieden. Dazu zählte vor allem die schlechtere Gegneridenfikation und das monotone Gesamtbild, das in einem kurzen Shooter vielleicht funktioniert, aber bei einem auf Langzeitmotivation angelegten Spiel wie Diablo sehr schnell langweilig wird.

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Computerspiele als interaktives Medium sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unterhaltungsindustrie. Mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden US Dollar hat dieser beeindruckende Wirtschaftszweig in den letzten Jahren eine neue Dimension angenommen und die Herstellungskosten eines einzelnen Computerspieles bringen mittlerweile Entwicklungskosten zu Tage, die mit großen Hollywood Produktionen locker mithalten können.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.