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Diablo 3

Diablo 3 - Respec-System so gut wie sicher

Von Freynan am Mittwoch 9 Juli, 2008 um 5:20 Uhr

Wer kennt diese Situation aus den Anfangstagen von Diablo 2 nicht?
Man wählte sich eine der fünf zur Verfügung stehenden Charakterklassen aus, drosch frohen Mutes auf die Gegner ein und stand auch recht schnell vor der Entscheidung, welche Fähigkeiten man denn mit seinen ersten Skillpunkten ausbauen sollte. Heiliger Blitz, Opfer oder wartet man lieber noch ein paar Stufen und investiert dann die gesammelten Punkte in Fähigkeiten, die ein höheres Level erfordern? Nein, man investierte erst hier zwei Punkte und dort noch einmal zwei und bemerkte erst später, dass der Charakter nicht wirklich den Anforderungen gerecht wurde, die man an ihn stellte. Er war schlicht und einfach verskillt.

Selbst wenn man sich schon etwas besser im Diablo 2 Universum auskannte und die Skillung mit Bedacht gewählt hatte, war man nicht davor gefeit, dass der vormals als Monsterschreck bekannte Charakter, nach dem nächsten Patch, nur noch als Punchingball für seine Feinde zu gebrauchen war.

In Diablo 3 sollen einem solche Missgeschicke nicht mehr unterlaufen. Besser gesagt - die Konsequenzen die daraus resultieren, werden wohl nicht mehr so drastisch sein, dass man den mühevoll hochgelevelten Charakter umgehend wieder löschen kann.

Diablo 3 - Barbar mit einhand ÄxtenDenn laut einem Forenpost von Bashiok, dem Diablo Community Manager, wolle man niemanden in ein System pressen, welches ihn für Fehler, Experimente oder Unwissenheit zu Beginn des Spiels bestrafe. Ermöglichen solle dies eine Art Respec System (eine Möglichkeit Skills des Talentbaumes um oder neu zu verteilen), welches so gut wie sicher in Diablo 3 implementiert werde. Allerdings solle dieses bei weitem nicht so liberal werden, wie jenes in World of Warcraft. ( Dort kann man, auf einen Schlag, seine Skills beliebig oft neu verteilen. Vorausgesetzt man bringt die nötige Menge Gold auf.) So soll der hohe Wiederspielwert, ein und der selben Charakterklasse, wie man ihn aus dem Vorgänger kennt, gewahrt bleiben.

Man darf also gespannt sein, wie Blizzard solch ein System umzusetzen vermag.

Bashiok:

“There will almost definitely be some sort of system to respec; however, it isn’t likely to be as liberal as World of Warcraft. We don’t want to lock a player into a system that punishes them for mistakes, experimenting, or lack of knowledge early on in the game. We also don’t think a system that allows immediate, complete, and at-a-whim changes to a character spec matches the feel of Diablo. It’s likely to be somewhere in between.

That said we still feel like the desire to play the same class again that you may have played before is still a part of the game, and with some ability to respec could potentially require other incentives.”

Unsere Kollegen von indiablo.de hatten auf der World Wide Invitational in Paris die Gelegenheit ein Interview mit Lee Keith, dem verantwortlichen Produzenten für Diablo 3 bei Blizzard, zu führen.
Auch wenn sich Mr. Lee relativ bedeckt in seinen Aussagen zum derzeitigen Status des Spiels hielt, kann man doch einiges an Informationen herausfiltern.

Es wurden diverse Themen angesprochen, unter anderem der Beginn der Storyline, die mögliche Aufteilung des Spiels in Akte, das geplante Gruppenspiel, die Verwendung von Tränken und das neue Lootsystem von Diablo 3, wobei nicht alle Bereiche neue Informationen enthalten.

Seit dem Release des Gameplaytrailers kursieren diverse Spekulationen und Diskussionen über Diablo 3, Mr. Lee Keith gewährt uns Fans einen kleinen Überblick über die Innovationen von Diablo 3.

Eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten:

Blizzard lässt sich für die Entwicklung von Diablo 3 Zeit. Einerseits verzögert das die langersehnte “Erlösung” aller Fans der Diablo Reihe, andererseits ist dieses Zugeständnis an die Qualität des zukünftigen Produkts von Blizzard ein Garant für ein rundes und vor allem grandioses Spielerlebnis, wie wir es von den bisherigen Diablo Spielen kennen und lieben gelernt haben.

Mr. Lee deutet an, dass der derzeitige Status des Spieles nicht einmal bei 20% liegt, Blizzard kontrolliert immer und immer wieder das bisher erstellte Spiel, um sicherzugehen, dass sowohl die Entwickler, als auch die Fans zufrieden sein können. Die “it’s done, when it’s done” Mentalität wird sich unserer Meinung nach sicherlich nicht nachteilig auf die Entwicklung von Diablo 3 auswirken. Von daher “thumbs up” Blizzard!

Besonderer Schwerpunkt ist der Kooperations Modus von Diablo 3. Mr. Lee hat erwähnt, dass Blizzard sich auf das Gameplay von kleineren Gruppen konzentriert, damit jeder Spieler die Möglichkeit erhält, mit seinem Charakter seine einzigartigen Fähigkeiten einzubringen, um erfolgreich ans Ziel zu gelangen.

Da Diablo 3, wie seine Vorgänger ein sehr schnelles Spielerlebnis bieten wird, hat Blizzard die Benutzung von Tränken überarbeitet und Mr. Lee meinte, dass es dabei grundlegende Veränderungen geben wird. Blizzard will, dass die Spieler sich durch ihre Fertigkeiten aus jeder potentiellen Situation retten können und sehen die massive Benutzung von Tränken als Hindernis an. Die im Gameplay ersichtlichen Orbs scheinen dabei eine Alternative zu bieten.

Das Lootsystem von Diablo 3 hat natürlich einen wesentlichen Einfluß auf das Gameplay und auch darauf wurde im Interview eingegangen. Mr. Lee unterscheidet dabei eindeutig zwischen der Lootvergabe von World of Warcraft, wo Spieler mehr oder weniger genau wissen, was sie in den jeweiligen Instanzen an Items erwartet, und dem zufälligen Loot der Diablo Reihe.
Tatsache ist, dass dies ein Prozess ist, der sich bis zum Ende der Spielentwicklung von Diablo 3 ziehen wird, und es dadurch unweigerlich zu unzähligen Veränderungen und Überarbeitungen kommen wird.
Daher vertröstet uns Mr. Lee mit dem Kommentar, dass es noch zu früh ist, um konkrete Aussagen über das Dropsystem von Items zu machen, und versichert gleichzeitig, dass es mehr Informationen zu einem späteren Zeitpunkt geben wird.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass die vorliegenden Informationen zwar noch recht dürftig sind, allerdings allen Fans Anlaß zur Hoffnung auf einen würdigen Nachfolger der Diablo Reihe geben.

Das Interview selbst ist als Video in zwei Qualitätsstufen zum Download auf indiablo.de zu finden:

Link: Hoch

Link: Niedrig

Ein Transkript der Antworten von Keith Lee wurde ebenfalls angefertigt und auf Deutsch übersetzt:

Link: Übersetzung

Diablo 3

Newsbits zum Wochenende

Von chris am Samstag 5 Juli, 2008 um 19:52 Uhr

Von Diablo 3 gibt es bereits eine spielbare Version im Netz! So liest man zumindest auf videogaming247.com. Natürlich alles Unsinn, da es sich bei der ca. 500 MB großen Datei lediglich um den HD-Gameplay Trailer der WWI handelt.

Die Welle der Fakes und pseudo Leaks wird wohl noch lange nicht abbebben. Ein gewisser Youtuber täuscht in ein paar seiner Videos doch tatsächlich das Spielen von Diablo 3 vor. Doch es stellt sich schnell heraus, dass es nichts weiter als ein technischer Trick ist. Das ganze verkauft er, indem er behauptet Krebskrank zu sein und als Trost eine Betaversion von Blizzard erworben zu haben. Ziemlich geschmacklos wie wir finden.

In einem Interview mit Rob Pardo (Vizepräsident von Blizzard) haben wir außerdem noch ein paar interessante Informationen herauslesen können. Zum einen werde an Diablo 3 schon seit vier Jahren entwickelt, jedoch liege noch ein riesen Haufen Arbeit vor den Entwicklern, da man das Spiel momentan mit Inhalten füllt. An anderer Stelle spricht er sich über die Weiterentwicklung der Grafik aus und betont, dass dabei nicht nur Wert auf Skills, sondern vor allem auch auf die Todesanimationen gelegt werde.

Zu guter Letzt vielleicht noch eine Neuigkeit, die etwas Klarheit in die vergangenen Gerüchte von Diablo 3 bringt. Es wurde offiziell bestätigt, dass der Arbeitstitel von Diablo 3 tatsächlich ‘Hydra’ lautete. In der Tat fiel der Codename ‘Hydra’ das erste mal auf der GDC in Austin im September 2007. Und nein, jenes Monster aus der griechischen Mythologie sollte KEINE direkten Rückschlüsse auf den wahren Projektnamen zulassen - weshalb auch der Zweck eines Codenamens geklärt sein dürfte.

Diablo 3

Diablo 3 Konsolenumsetzung “theoretisch” möglich

Von Freynan am Freitag 4 Juli, 2008 um 17:33 Uhr

Noch keine Woche ist vergangen, seit Blizzard Diablo 3 auf der WWI ankündigte und deutlich machte, dass Diablo 3 ausschließlich für den PC und Mac entwickelt würde, da der Computer die beste Plattform für dieses Spiel sei.
In einem Interview mit eurogamer.net, welches die Redakteure der Seite, während der WWI, mit Rob Pardo, dem Vice President of Game Design bei Blizzard, führten, gab dieser folgendes, für Konsolenbesitzer sicher interessantes, Statement ab:

“I think it’s theoretically possible[that Blizzard could make a Diablo game for consoles]. It would have some control changes that I think you’d have to make… But it’s probably, of our major franchises, the one that’s most console friendly, for sure.”

Die Übersetzung:

“Ich denke, es ist theoretisch möglich Diablo für die Konsole umzusetzen. Dies würde einige Steuerungsänderungen nötig machen aber wahrscheinlich ist Diablo, von unseren Haupt-Franchises jenes, welches sicherlich am konsolenfreundlichsten ist”

Einige werden sich sicherlich noch daran erinnern, dass Diablo 1 seiner Zeit, den Sprung auf die Konsole schaffte, wo es für Sonys Playstation 1 erschien.
Darf die stetig steigende Gruppe der Konsolenbesitzer sich also vielleicht doch auf eine Umsetzung von Diablo 3 für die Konsole, zu einem späteren Zeitpunkt, freuen?

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Computerspiele als interaktives Medium sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unterhaltungsindustrie. Mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden US Dollar hat dieser beeindruckende Wirtschaftszweig in den letzten Jahren eine neue Dimension angenommen und die Herstellungskosten eines einzelnen Computerspieles bringen mittlerweile Entwicklungskosten zu Tage, die mit großen Hollywood Produktionen locker mithalten können.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.