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Blizzard

Was wird aus dem Battle.net 2.0?

Von G4SMan am Montag 1 September, 2008 um 19:09 Uhr

Das Erscheinungsdatum von StarCraft 2 rückt näher und damit auch die geplante umfassende Überarbeitung des Battle.nets. Nur gibt es von offizieller Seite noch kaum Informationen, wie dieses Battle.net 2.0 im Detail aussehen soll. Hin und wieder lässt ein Mitarbeiter von Blizzard aber das eine oder andere neue Feature durchblicken. Auf diii.net hat man sich nun die Arbeit gemacht, so ziemlich alle schon bekannten Informationen aus Interviews, in einem großen Artikel zusammenzutragen.

Kurz gesagt wird das neue Battle.net größer, schöner, sicherer, reicher an Funktionen zur Spielerstellung  und einfacher zu bedienen. Insbesondere legt man bei Blizzard wohl viel Wert auf komfortablere Möglichkeiten Mitspieler zu finden – seien es nun Freunde oder andere, zufällig ausgewählte User aus der ganzen Welt – und einen umfassenden Schutz vor Cheats und Hacks. logo_battle_net.jpgDurch die, mit eigenen Avataren, Bildern und Statistiken, deutlich persönlicher gestalteten Accounts, soll außerdem ein gewisses Verantwortungsgefühl in den Spielern geweckt werden.

Mit dem Startschuss für das neue Battle.net wird, wie schon erwähnt, zum Erscheinen von StarCraft 2 gerechnet. Mögliche neue und vor allem handfeste Informationen, können wir aber zur BlizzCon im Oktober erwarten. Den kompletten Artikel könnt Ihr, in englischer Sprache, auf diii.net finden. Abschließend bleibt nur noch die Frage: Welche neuen Features erhofft Ihr Euch vom Battle.net 2.0?

Blizzard

Handydownloads auf der Diablo-Seite

Von G4SMan am Freitag 29 August, 2008 um 15:17 Uhr

Nach den dicken Newsbrocken der letzten Tage, gibt es jetzt mal wieder ein Häppchen für den kleinen Hunger zwischendurch, mit ein wenig Diablo am Rande. So kann man seit gestern auf der offiziellen Diablo-Seite, mit „Handydownloads“, einen neuen Punkt unter der Rubrik Medien finden. Anscheinend hat man bei Blizzard beschlossen, in die Fußstapfen von Jamba & Co. zu treten, um jetzt auch den Markt des mobilen Terrors zu erobern.

blizz_handy.jpgScheinbar ist das Angebot aber eher an Spieler von World of Warcraft gerichtet, da man beim Stöbern nur auf fünf mickrige Wallpaper zu Diablo und zehn zu StarCraft trifft. Der geneigte WoWler wird hingegen mit ganzen 33 Wallpapers und sogar zehn Klingeltönen bombardiert, mit denen er seine Umwelt traktieren kann. Schaut man sich den immer noch riesigen Markt für Handydownloads an, kann man die Entscheidung Blizzards schon nachvollziehen. Ob sie damit einen weiteren Erfolg verbuchen können, bleibt abzuwarten.

Allgemein

Die Altersfreigabe - Ein Thema für sich

Von G4SMan am Mittwoch 27 August, 2008 um 16:46 Uhr

In den letzten Tagen geisterten einige News durch das Internet, in denen davon die Rede war, dass Diablo 3 möglicherweise mit der Kennzeichnung „Keine Jugendfreigabe“ belegt wird und in diesem Fall auch Zensuren von Seiten der Entwickler nicht ausgeschlossen würden. Aber was sind die Fakten an dieser Geschichte? Kann man überhaupt jetzt schon prognostizieren, welche Alterseinstufung das Spiel am Ende haben wird? Deshalb wollen wir jetzt mal versuchen ein wenig Licht in die Sache und das komplizierte System der Altersfreigaben in Deutschland zu bringen.

Punkt 1:

In einem Interview mit inDiablo während der Games Convention, kam die Frage auf, wie Blizzard sicher stellen will, dass das Spiel in Deutschland ungeschnitten und nicht nur für Erwachsene erscheint. Jay Wilson stellte daraufhin klar, dass man auf keinen Fall möchte, dass das Spiel ein „18+ rating“ erhält und man gewillt sei, die deutsche Version dementsprechend anzupassen.

The biggest thing is, that we are targeting not to be an 18+ game. If we were to get an 18+ rating, we would likely make some changes to the german edition, to make sure it would not get this rating. But we handle those things pretty far in advance. We are already talking about the rating and what qualifies as an 18+ rating in europe to make sure that we do not hit that level, because we definitely want to make sure that the game is sold here.

Er sagte weiterhin, dass man aber schon im Vorhinein die Kriterien für die Alterseinstufungen beachten würde, damit das Spiel kein zu hohes Rating erhält. Je nachdem, wie man seine Begründung im letzten Satz auslegt, geht Wilson entweder davon aus, dass Spiele, wenn sie in Europa die Einstufung ab 18 Jahren erhalten, nicht mehr in den Verkauf dürften und das man dies vermeiden wolle oder, dass sich Diablo 3 einfach nur gut verkaufen soll. Diese Aufgabe wollen wir aber Euch überlassen.

Punkt 2:

logo_usk.jpgHier in Deutschland ist die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, kurz: USK, für die Alterseinstufungen auf Computerspielen, nach den Vorgaben des gesetzlichen Jugendschutzes, zuständig. Dazu bereiten Sichter eine Präsentation des Spiels für ein Gutachtergremium vor, das dann die endgültige Entscheidung trifft. Im Normalfall erhält das Spiel dann eine von fünf Alterseinstufung, von „Freigegeben ohne Altersbeschränkung“ bis „Keine Jugendfreigabe“. Dabei gilt für Spiele, die das rote Siegel erhalten, dass sie vom Versandhandel ausgeschlossen sind, sofern keine eindeutige Alterskennzeichnung gewährleistet ist. Sobald ein Spiel eine Kennzeichnung trägt, wird es mittlerweile nicht mehr indiziert.

Verweigert die USK eine Einstufung oder wird ein Antrag zur Indizierung gestellt, kommt ein Spiel in den Zuständigkeitsbereich der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, der BPjM. Entscheidet diese, dass ein Spiel jugendgefährdend ist, kommt es auf den Index und darf nicht mehr öffentlich beworben und ausgestellt werden. Weiterhin gelten die selben Bestimmungen beim Versandhandel, wie bei Spielen ohne Jugendfreigabe. Zu einem umfassenden Verbreitungsverbot kommt es allerdings nur, wenn das Spiel einen Straftatbestand erfüllt, wie beispielsweise Verletzungen der Menschenwürde, und nicht mit einer einfachen Einstufungen ab 18 Jahren.

Jay was referring to the German USK rating of 18+. Which is a rating specific to Germany and games sold there.

In the US we have the ESRB, and other countries may have their own rating advisories and labels. For our ESRB rating and US release we have been and still are planning for a “M” for Mature rating.

gp-trailer_kopfab.jpgPunkt 3:

Die Vermutung, Diablo 3 könne ein Spiel ab 18 werden, begründet sich, neben einigen Szenen im Gameplay-Trailer, vor allem auf das von Blizzard angestrebte Rating in den USA. Wie Bashiok nun nochmals bekräftigte, peile man ein „Mature“-Rating an, was soviel wie „ab 17“ bedeutet. Fakt ist aber, dass schon die beiden ersten Diablo-Titel in den USA so eingestuft wurden und bei uns „ab 16“ waren.

Es ist also noch nichts in trockenen Tüchern. Bis jetzt muss sich keiner Sorgen machen, dass das Spiel nur geschnitten in Deutschland erscheint. Vielleicht konnten wir aber ein wenig Licht in die Vorgänge um Alterskennzeichnungen und Euch in dieser Sache auf den letzten Stand der Dinge bringen. Uns bleibt wohl weiterhin nur abwarten, auch wenn man es mittlerweile nicht mehr hören kann.

Diablo 3

Jay Wilson über Schwierigkeitsgrad & Health-Orbs

Von chrys am Donnerstag 14 August, 2008 um 21:19 Uhr

Der arme Mann scheint sich gar nicht mehr vom Interviewandrang losreißen zu können. Umso mehr freuen wir uns, daraus neue Informationen ernten zu können. Diesmal spricht Jay Wilson ein Thema an, dass von offizieller Seite noch nicht oft oder ausführlich kommentiert wurde: der Schwierigkeitsgrad bzw. das Gesundheitssystem.

Über das Thema der Health Orbs wurde schon des Öfteren debattiert, doch Wilson nutzt diesmal die Gelegenheit, den Grund und Zweck des neuen Features zu erklären.

Dabei bezieht er sich z.B. auf Diablo 2, wo der Spieler dank der ganzen Heiltränke praktisch unendlich viel Leben hatte. Des Weiteren seien, aufgrund der höheren Laufgeschwindigkeit gegenüber seinen Feinden, die Möglichkeiten des Gameplays beschränkt gewesen.

It’s one of the reasons why we made some of the choices we made, like when we pulled out the potion system. When we wanted to add a hot bar we knew we had to pull the potion stuff out. Every time we add something, we have to pull something out to keep the game very simple and straightforward to play.
One of the things that happened in ‘Diablo II’ was the player was faster than most of the monsters and had pretty much infinite health because they would just pop as many potions as they wanted. So when you have a player who has more mobility, more health and endless power, essentially the only thing you can really do to challenge [the players] is to kill them… by just spiking the difficulty.

health.jpgIn Diablo 3 soll sich dies jetzt ändern. Dadurch, dass der Spieler nicht mehr “an der Flasche hängt”, würden sich laut Wilson ganz neue Möglichkeiten ergeben. So würden manche Gegner andere Methoden einsetzen und den Spieler beispielsweise verlangsamen anstatt einfach Schaden anzurichten. Aus diesem Grund müsse man sich auch keine Sorgen darum machen, dass man Probleme mit der Heilung bekommt und das Spiel zu schwer wird.

Noch ein paar Worte verliert Wilson über den Schwierigkeitsgrad im Allgemeinen:

Anfängern sei der Einstieg leicht gemacht. Vermutlich ist hier der erste Schwierigkeitsgrad gemeint. Die Zugänglichkeit zu Diablo 3 stellt generell ein Hauptaugenmerk der Entwickler dar. Dennoch reicht es bei fortgeschrittenem Spielverlauf nicht mehr aus, bloß einen Skill anzuwenden - die harten Gegner knackt man am besten mit der Kombination aus mehreren Skills.

[...]So it’s easy to get through, it’s fun to play and you can kind of spam with one skill. But as you get further and further into the game, you start having to go, ‘Okay now I’ve really got to use this ground stomp thing to stun some monsters and get some distance from them to recover.’ That’s something that we focus on more later in the game.

Es ist also offensichtlich, dass das reine “damage dealing” in Diablo 3 eine nicht mehr so wichtige Rolle spielen wird. Vielleicht werden die Spielerfähigkeiten in Zukunft mehr gefragt sein?

Wie steht ihr zur Blizzards Strategie in puncto Gameplay Design? Lieber so wie früher, oder machen die Eindrücke hier Lust auf mehr?

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Computerspiele als interaktives Medium sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unterhaltungsindustrie. Mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden US Dollar hat dieser beeindruckende Wirtschaftszweig in den letzten Jahren eine neue Dimension angenommen und die Herstellungskosten eines einzelnen Computerspieles bringen mittlerweile Entwicklungskosten zu Tage, die mit großen Hollywood Produktionen locker mithalten können.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.