bashiok Wer in Diablo 2 – bis zur Einführung der Respec-Funktion mit Patch 1.13 – seine ersten Skill-Punkte direkt in die zur Verfügung stehenden Fertigkeiten investierte, beging einen klassischen Fehler, der nicht mehr wieder zu korrigieren war, da niederstufige Fertigkeiten im Endgame schlichtweg nicht zu gebrauchen waren. In Diablo 2 war es also Pflicht, zunächst Skill-Punkte zu sparen.

In Diablo 3 sei dies nicht mehr nötig, beziehungsweise gar nicht möglich, äußerte Community Manager Bashiok vorgestern und versprach, er wolle diese Behauptung in einem Test prüfen. Heute meldete er sich mit seinem Testbericht zu Wort.

Ohne Punkte in aktive Skills oder Traits (passive Skills) zu investieren, zog Bashiok einmal mit dem Barbaren und einmal mit der Zauberin los, um nur mit gefundenen oder gekauften Items den Schergen der Hölle das Fürchten zu lehren – nicht sehr erfolgreich, um das Ergebnis vorwegzunehmen. Nach zahlreichen Bildschirmtoden war mit beiden Charakterklassen auf Stufe 5 Schluss.

Fähigkeitspunkte aufzusparen ist in Diablo 3 demnach nicht zu empfehlen und wirkt sich eindeutig negativ auf den Spielspaß aus, weswegen Diablo 3 Lead Designer Jay Wilson, laut Bashiok, auch geäußert habe, dass man im Zweifelsfall mehr Chancen für Respecs anbieten wolle, so dass niemals eine Notwendigkeit bestünde, Punkte aufzusparen. Ein anderer Grund, warum es sich in Diablo 3 auch lohnen würde, bereits in niederstufige Fertigkeiten Punkte einzusetzen, sei die Tatsache, dass hochstufige Runen aus ihnen endgame-taugliche Skills machen könnten.

Generell zum Thema der Skill-Runen in Diablo 3 schob Bashiok ein, dass es bei jedem Skill zumindest eine Rune gäbe, die schlichtweg nur den Schaden oder aber die Effizienz des Basis-Skills erhöhen würde, ohne die Funktionsweise des Skills zu verändern – wie dies die meisten Runen tun. Es wäre demnach niemals notwendig, einen Runenplatz unbesetzt zu lassen, nur weil man nicht wolle, dass der Basis-Skill verändert würde, so Bashiok.


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