Wer bislang eventuell noch gemutmaßt hat, ob Blizzard nicht den Geschlechtern ein und derselben Charakterklasse in Diablo 3, neben den logischerweise vorhandenen optischen Unterschieden, auch noch weitere Eigenheiten, mit Auswirkungen auf das Gameplay, angedeihen lassen könnte, der wird nun in Bashioks aktuellstem Forenbeitrag eines Besseren belehrt:
“Wir wollen keine Spieler dazu zwingen, die weibliche oder männliche Variante eines Charakter auf Basis von etwa unterschiedlichen Statuspunkten auszuwählen. Wenn man die Klasse des Barbaren wählt, wählt man diese Klasse – egal ob männlich oder weiblich
Unterschiede zwischen den Geschlechtern innerhalb einer Klasse zu machen würde am Anfangs des Spiels eine Wahlmöglichkeit eröffnen, die sich erst viel später nachhaltig auf das Verhalten des Charakters auswirken würde, ohne dass dies bei der Erstellung abzusehen wäre.
Erfahrene Spieler wären gezwungen ein Geschlecht dem anderen vorzuziehen, um bestimmte Charakter-Builds umsetzen zu können. Zum Beispiel: Man kann nicht der beste Jugger-Barb [Bezogen auf den Juggernaut Skill Tree in Diablo 3], wenn man nicht die männliche Variante der Barbarenklasse wählt.”
Die vorgebrachten Gründe für diese Verfahrensweise sind sicherlich eingänglich und somit nachvollziehbar, auch wenn sich eher rollenspielorientierte Fans wohl leichte charakterspezifische Unterschiede, über das optische Erscheinungsbild hinaus, gewünscht hätten. Abzuwarten bleibt, ob und wie sich das Geschlecht eines Charakters in Äußerungen und Dialogen niederschlägt – zumindest hier wären Abweichungen denkbar und, was die Spielatmosphäre und Glaubwürdigkeit anbelangt, auch logisch.

















