In den zahlreichen Interviews, die während und nach den großen Blizzard Messen, WWI und
BlizzCon, nach und nach veröffentlicht werden, finden sich von Zeit zu Zeit auch ein paar Themen, über die bislang noch recht wenig gesprochen wurde. Eines dieser Interviews führte Earnest Cavalli von
wired.com, mit Blizzards Vice President of Game Design,
Rob Pardo, der immerhin 2006 in der vom Time Magazine veröffentlichten
Top 100-Liste der einflussreichsten Persönlichkeiten auf diesem Planeten, gelistet wurde.
Diesem Mann ist also durchaus Glauben zu schenken, wenn er sagt:
Zitat:
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“[...]Battle.net really is our most effective DRM.”
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und somit Kopierschutzsoftware, wie derjenigen vom Konkurrenten Electronic Arts
präferierten und in Titeln wie
Spore oder Command & Conquer 3 eingesetzten
SecuROM eine klare Abfuhr erteilt.
So wird es also auch weiterhin ohne Probleme möglich sein, Blizzard Spiele, wie Diablo 3, beliebig oft auf einem oder mehreren Systemen zu installieren ohne befürchten zu müssen, nach dem dritten mal eine Supporthotline kontaktieren zu müssen.
Entscheidend ist und bleibt weiterhin der Besitz eines gültigen Keys.
rob-pardo.jpgLaut eigenen Aussagen Pardos profitiert Blizzard natürlich in hohem Maße von der großen Multiplayer-Komponente, die alle aktuellen Titel des Entwicklers gemeinsam haben. Diese ist ein Vorteil, den andere Hersteller für Ihre Single-Player-Titel nicht reklamieren können und so in größerem Ausmaße von Piraterie betroffen sind. Das macht zwar den Einsatz von Schutzmechanismen wie SecuROM verständlicher, liefert allerdings noch lange keine Rechtfertigung dafür, ehrliche Käufer mit Einschränkungen, wie mehrfacher Onlineaktivierung oder einer limitierten Anzahl an Installationen, zu belegen.
Ganz ohne Schutzsoftware geht es natürlich auch bei Blizzard nicht. Doch das eigens entwickelte und in Blizzards Spielen auch weiterhin zum Einsatz kommende Tool
“Warden”, soll in erster Linie Schutz vor Cheatern und Hackern bieten. Obgleich auch diese Software nicht unumstritten ist, so hilft sie doch den Spielern, zumindest den ehrlichen, selbst und nicht nur den Publishern.
Blizzard scheint also einmal mehr sein Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse der Fans unter Beweis zu stellen und beugt so einem der größten Kritikpunkte anderer Titel vor -
Danke!