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22.01.2010, 18:53
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#1 (permalink)
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Redaktion
Registriert seit: 04.07.2007
Beiträge: 236
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Hochschulprojekt, 10 min Kurzfilm
Hallo zusammen,
gestern wurde zum 5. mal das beliebte Kurzfilmfestival "Shortcuts" an meiner Hochschule (HS Bonn-Rhein-Sieg) veranstaltet. Dabei wurden 10 Filme von Studenten geezigt, mein Team und ich nahmen auch an dem Wettbewerb teil.
Kurz das Reglement dazu:
Man hat 4 Tage Zeit, einen Kurzfilm zu drehen und nochmal 3 zum Schneiden. Der Film darf nicht länger als 10 Minuten dauern und es darf ausschließlich GEMA freie Musik verwendet werden.
Schaut ihn euch einfach mal an und gebt mir saftiges Feedback
YouTube - Wrong Time - Wrong Place (Shortcuts 2010, HS Bonn-Rhein-Sieg)
Wir haben übrigens 2mal den 2. Platz belegt. (Einmal durch die Jury, bestehend aus 10 Leuten, je einer aus einem der 10 Teams. Einmal Publikumspreis, ca. 300 Stimmen)
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22.01.2010, 21:27
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#2 (permalink)
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Zurückgekehrter
Registriert seit: 12.07.2008
Beiträge: 821
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Kritik:
1. Story nen bissle flach... aber ist halt nen kurzfilm.
2. Schussszenen sind ziemlich mies.
3. Eure Leichen sind erstaunlich aktiv.
4. Ergibt keinen Sinn, dass er zufällig mithineingezogen wird und dann so "energisch" mitspielt.
5. Bei 9:54min 1:30min abspann ist meiner Meinung nach recht happig, aber ich bin da sowieso immer nur minimalist :\
Positiv:
1. Sehr gute Positionierung der Kameras
2. Recht gute Soundabnahme
3. Sehr stimmiges Licht...
Im Abschluss muss ich sagen, dass ich leider nicht weiss was noch gezeigt wurde und in welchem Semester du bist, aber bei mir hätte es generell keinen 2ten Platz gebracht.
Handwerklich sehr hübsch gemacht, gute Schnitte gesetzt.
Aber Storymässig total deorientiert.
Und anbei sollten Kurzfilme nicht eine prägende Moral haben?
Aber zumindest waren es keine Verschwendeten 10min gewesen, besonders bei Hochschulfilmen habe ich das leider zuoft gehabt...
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23.01.2010, 05:51
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#3 (permalink)
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Leitung
Registriert seit: 11.07.2007
Beiträge: 1.637
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Wie gut, dass ich in puncto Kurzfilme weitgehend unvorbelastet bin, da kann ich frei von der Leber weg bewerten, was ich gesehen habe, ohne das mir dabei Vergleiche im Kopf herumspuken^^
Die Story empfand ich von Beginn an irgendwie unlogisch und rechnete bis zum Schluss damit, dass noch eine Kracher kommt, aus dem im Nachhinein die anfängliche Unlogik - sowohl der Story-Konstruktion, als auch des Verhaltens des Hauptdarstellers - erklärt werden könnte. Z.B aus dem Off ertönt ein lautes “Schnitt! Das Fallvideo für Alexander Holt wäre erst morgen in Halle 3 dran gewesen, alle Mann schnell rüber in Studio B, die Salesch Aufnahmen beginnen gleich!” So wäre eine logische und gleichsam überraschendere Begründung für den Titel gefunden worden, das laienhafte Schauspiel des Hauptdarstellers (ist nicht negativ gemeint, sondern rein sachlich. Man merkt eben, den Unterschied) wäre nicht so laienhaft herübergekommen, sondern gewollt und man hätte dem Ende einen kreativeren Anstrich verliehen. So kam einem die Story eben unlogisch vor und das unoriginelle Ende war dennoch abzusehen. Gerade weil so wenig zeit zur Verfügung steht eine glaubhafte Story aufzubauen, wäre es meiner Meinung nach die Kreativität, auf der man bei der Story hätte setzen sollen.
Von diesem Schwachpunkt einmal abgesehen hat mir der Film eigentlich ganz gut gefallen. Die Einstellungen waren ebenso gelungen wie die Schnitte und der Sound. Die Drehorte haben gepasst und die Darsteller haben ebenfalls einen guten Job gemacht. Gut gefallen hat mir auch dieses “Straßeenmusiker-Ding” zu Beginn und im Abspann. Es hat nichts mit der Geschichte zu tun, macht sich aber einfach gut - besonders im Abspann, der dadurch interessanter wird, als einer, in dem nur auf Schwarzem Hintergrund die Namen der Crew runtergerasselt werden?  Verrückt nach Mary lässt grüßen.
So bleibt unterm Strich: Ein Filmwerk, dass mir mit einer raffinierteren Story sicherlich beim Betrachten wesentlich mehr Vergnügen bereitet hätte (bin eben ein Story-Fanatiker^^*hust*), aber durch die gute Arbeit in den anderen Bereichen einiges wieder wett macht. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Ideen aus meinem Kopf technisch so gut um- und in Szene gesetzt werden könnten ;-)
PS: Das "voll gay" in den Cut-Scenes kam doch von dir, oder? 
Geändert von Freynan (23.01.2010 um 05:54 Uhr).
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23.01.2010, 13:59
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#4 (permalink)
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Dunkler Schamane
Registriert seit: 28.08.2008
Ort: Messier 104
Beiträge: 4.473
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Hmn irgendwie erinnert mich das immer an die Leute hier... auch Laien
Baaaah Productions :: Shorts
Ich mag den trockenen Humor und die dummen Choreographien.  Gut Niederländisch sollte man können... 
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24.01.2010, 13:42
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#5 (permalink)
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Redaktion
Registriert seit: 04.07.2007
Beiträge: 236
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Erstmal einen Dank an die Kritik.
Das meiste kann ich schon gut nachvollziehen. Eine gute Story zu erarbeiten ist schon schwierig wie ich finde, sie in einen 10minütigen Kurzfilm unterzurühren nochmals schwieriger. Bei mir ist die Story in Filmen eigentlich auch immer oberste Priorität, aber bei einem 6-Mann-Team gibt es schonmal Uneinigkeiten, auch wenn feste Aufgaben verteilt wurden. Hinzu kommt, dass wir das alle zum ersten Mal gemacht haben und keinerlei Vorkenntnisse hatten (der Film war für uns Elektrotechniker freiwillig im Gegensatz zu den Technikjournalisten).
Ja, beim Thema Abspannlänge stimm ich zu, der ist schon nicht kurz. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man einfach noch irgendwie auf 10 Minuten kommen will und den Leuten bei der Premiere ein paar Lacher nicht vorenthalten will. Ich könnte vielleicht noch ein paar andere Filme posten, die auch dieses Jahr gezeigt wurden. Da war z.B. einer dabei, der ging über 6 Minuten und der Abspann dann nochmal 4 Minuten - Geschmackssache
Das "voll gay" kam von unserem Regisseur, aber bei dem Take ging mir etwa das gleiche durch den Kopf 
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24.01.2010, 14:25
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#6 (permalink)
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Knochen-Bogenschütze
Registriert seit: 11.09.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.311
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Sicher, für einen Amateur Film ist es nicht schlecht besonders wenn man die Punkte sich anguckt die berücksichtigt werden müssen. Aber dennoch fehlt es den Film irgendwie an innovationären Authentizität. Ich schafft es einige Teile fast perfekt glaubwürdig zu spielen, aber an manchen Stellen geht genau diese Glaubwürdigkeit flöten. Besonders da wo die Handlung anfängt flotter voran zu gehen, da solltet ihr versuchen mehr in die Rolle sich hineinzuversetzen.
So "gelassen" habe ich noch nie Menschen gesehen die sich Pistolen vor die Nase halten. Mir ist außerdem aufgefallen das die Nebendarsteller, weniger nervig ihre Rollen spielen als der im Rampenlichtstehende.
Ihr solltet euch entscheiden, ob ihr den Film in einer Gelassenheit spielt, die wenig nachvollziehbar ist aber dennoch unterhaltsam anzuschauen ist oder ob ihr versucht die Rollen so zu spielen das die meisten sich mit hineinversetzen können. Dieses hin und her verträgt sich nicht und zeigt sofort das dieser Film Second Hand ist, was nicht weiter schlimm ist für ein Schulprojekt.
Tuschiert ihr aber das Offensichtliche, so sehe ich den ersten Platz nichts mehr im Wege liegen. Da die Zeit so knapp ist, würde ich euch auch Empfehlen euch selbst neu zu synchronisieren, den Effekt werdet ihr selbst merken. Hintergrundmusik und Bild sind Top! Die Story ist in Ordnung, wie gesagt die Darstellung ist alles.
edit: Ich freue mich das ihr Greaver mit einbezogen habt, der kam mir in den letzten Monaten so verloren vor. Die Rolle des fiesen schwarzen Kidnapper konnte mich überzeugen!
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Geändert von Berserk (24.01.2010 um 14:38 Uhr).
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24.01.2010, 16:08
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#7 (permalink)
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Redaktion
Registriert seit: 04.07.2007
Beiträge: 236
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Das stimmt schon Beserk..
aber vergesst nicht, dass man nur wenige Wochen Zeit hatte, ein paar vernünftige Schauspieler aufzutreiben. Außer einer Probe hatten wir eigentlich nicht die Zeit, näher über die Rollen zu sprechen. Im Vergleich zu den anderen Filmen ist unser doch sehr ernst. Und ernste Passagen sind meist schwerer zu spielen als witzige. Ein Großteil der anderen Filme war halt Trash...
Wir waren einfach nur froh, dass wir Schauspieler gefunden haben, die sowas schonmal gemacht haben und auch kostenlos sind  Außerdem find ich, dass sie nen guten Job gemacht haben... wir sind keine Filmhochschule sondern Elektrotechniker!
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24.01.2010, 16:23
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#8 (permalink)
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Knochen-Bogenschütze
Registriert seit: 11.09.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.311
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Ja, ich wollte auch nicht damit sagen das das kompletter Schund ist. Samt den Berücksichtigungen ist es euch gut gelungen, ich sehe die Idee und die Umsetzung ist gut. Mein vorheriger Post diente nur zum Ruck euch auf die Spitze 
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