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Alt 24.01.2012, 21:42   #21 (permalink)
Waldwesen
 
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Zitat:
Zitat von Zuki Beitrag anzeigen
selber statten is schon deshalb sinnvoll, weil die spielweise unterschiedliche stats notwendig macht.

spiel is solo brauch ich als range klasse andre stats,als wenn ich immer in ner gruppe mit nahkämpfern/summonern spiel

spiel ich nen mönch als supporter+heiler, brauch ich andre stats,als wenn ich schaden machen möchte

spiel ich nen summoner brauch ich andre stats,als wenn ich nen froschschmeißer ohne pets spielen möchte

mach ich vor allem pvp brauch ich andre stats als fürs pve

etc
Eigentlich eher das genaue Gegenteil, wenn du genauer drüber nachdenkst, da ich ja meine Spielweise jederzeit aufgrund des Skillswitches ändern kann (oder Runeneffekte). Da ich ja deiner Meinung für alles andere Stats bräuchte, müsste ich auch jedesmal die Punkte neu verteilen. Diese beiden Spielmechaniken grenzen sich alleine schon unter sich aus, so wie du es darstellst !
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Geändert von WhiteCloud (24.01.2012 um 21:44 Uhr)
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Alt 24.01.2012, 22:03   #22 (permalink)
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Zitat von WhiteCloud Beitrag anzeigen
Eigentlich eher das genaue Gegenteil, wenn du genauer drüber nachdenkst, da ich ja meine Spielweise jederzeit aufgrund des Skillswitches ändern kann (oder Runeneffekte). Da ich ja deiner Meinung für alles andere Stats bräuchte, müsste ich auch jedesmal die Punkte neu verteilen.
Beschissen ... stimmt. Oh Gott ... also wird es Blizzard nie ändern ... toll.
Mir wäre es ja egal, ich habe ja seither immer geschrieben, dass ich dafür bin von Anfang an sich bestimmte Skills auszusuchen.
Aber so funktioniert es wirklich nicht, wenn Blizzard diese Flexibilität haben will.

Eigtl. bin ich ein bisschen enttäuscht, wegen dieser Tatsache jetzt ...
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Alt 24.01.2012, 22:33   #23 (permalink)
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Zitat von TheChosenOne Beitrag anzeigen
Der wurde ja wieder rausgenommen...Also ist es vorerst mal nicht möglich...
Wurde aber angekündigt, das sie dieses vielleicht noch implementiere (ja ich weiß, bei Blizzard heißt das viel). Das System wäre aber weitaus sinniger als eine Statpunktvergabe. (übrigens mal wieder angenehm mit dir zu diskutieren, ohne das ich in jedem Thread "Blizzard ist total scheiße" lesen muss - macht es viel erträglicher !)

Zitat:
Zitat von TheChosenOne Beitrag anzeigen
In welchem itemlastigen Spiel ist das nicht so? Gerade dafür sucht man doch die Items.
Schau dir mal Dark Souls an (passt hier mal wieder super rein): Da siehst du nämlich, wie man sowas richtig macht und zu welchem Konzept das passt, da das ganze dort eine viel größere Auswirkung hat, auf deine Spielweise, auf deinen Charakter, auf deine Weiterentwicklung (hier Kosten Attributpunkte Seelen, Seelen die du aber auch brauchst, um Items zu kaufen, zu reparieren, aufzuwerten, etc., und diese Kosten steigen, sobald du einen Punkt vergibtst - Seelen bekommst du, wenn du einen Gegner tötst). Da macht sich selbst der normale Spieler viel mehr Gedanken drum und nicht nur 15%. Da wird einen stark verdeutlicht wie wichtig das ganze ist, da ich mich hier nicht durch Skills oder Items individualisiere, sondern durch Attribute, womit mir ermöglicht wird, das ich selbst wenn ich am Anfang einen Krieger wähle, trotzdem einen Magier spielen kann, wenn ich dementsprechend die Punkte richtig setze oder einen Mischmasch aus beiden ! Hier gibt es sehr wenig Items, die mir +Stats geben oder sonstige magische Eigenschaften haben. Und ein weiteres wichtiges Merkmale: Egal wo ich einen Punkt reinsetze, ich verstärke dadurch meine Defence. (http://darksoulswiki.wikispaces.com/Stats). - man sieht, das Konzept ist darauf aufgebaut, denn es ist eben nicht itemlastig (trotzdem hats die gleiche Itemsucht wegen MF, Randomdrop, Handel und Co.)! Individualität per Attributvergabe.

Klar, wäre auch in Diablo 3 möglich, aber dazu müsste man das ganze Spiel umkrempeln. Von vorne bis hinten. Und obs dann noch massentauglich wäre, wage ich zu bezweifeln. Blizzard sagt ja nicht umsonst das es einsteigerfreundlich sein soll, das es einfach Spaß machen soll, ohne das ich mich jetzt tief in die Materie einarbeiten oder mir Gedanken um wichtige Punktevergabe machen muss. Bei Diablo 2, das erste Mal als ich gezockt habe, habe ich auch einfach die Teile irgendwo reingesetzt. Selbst danach noch. "Alles klar, das Item brauch diese Stärke, also geh ich das nächste Mal auf Stärke, irgendwo im Internet habe ich gelesen das man kaum Energie brauch, also spar ich mir das und den Rest setze ich dann mal fröhlich in Vita und Dex". Verstehste was ich meine ?

Zitat:
Zitat von TheChosenOne Beitrag anzeigen
Welchen Sinn sollte es sonst machen, beispielsweise eine Harle zu suchen, wenn nicht Tonnen an guten Stats draufwären die mir das Leben in der Spielewelt erleichtern?

Erst die guten Items mit den gewissen Stats machen eine geradlinige Ausrichtung auf Dps überhaupt erst sinnvoll, davor ist es natürlich ratsamer, einen Mix aus Defense/Ressourcenreg und DPS zu skillen. Insofern ist das für mich zu 100% logisch und auch individuell.
Du hast schon recht das es ein kleiner minimaler (aber wirklich sehr minimaler) Mehrwert für manche Leute mit Taschenrechner und Tabellen ist usw., aber du kannst nicht abstreiten das man es auch besser umsetzen kann als wie in Diablo 2 und, ganz wichtig, das es in dem grundlegendem Spiel nicht darum geht ! Das Spiel hat einfach, gerade durch den Loot, doch einen ganz anderen Fokus, was dieser zitierte Satz da oben von dir doch genau verdeutlicht.

Gerade bei Builds war es doch scheiß egal, ob du jetzt 20 oder 30 Energie hattest, Maxblock oder nicht. Kein Schaden = kein Erfolg = kein Loot. Wenn ich nicht die passenden Items für Hell hatte, dann hieß es: Schau, schau HC-Char. Da helfen dir auch keine 200 Punkte in Vitalität oder Co. was. Du hast doch nicht auf die Statpunktvergabe Builds aufgebaut, sondern auf die Skillpunktvergabe und den Items bzw. ganz besonders auf den Items. Stats wurden dann nur noch gesetzt, damit die Zahlen auf den Taschenrechner auch ja stimmen bzw. du damit bestimmte Werte aufgrund DEINES Equipments erreichst (Maxblock, so und soviel Stärke - das bereits angesprochene). Hier gehts es nicht darum, das ich Equipment aufgrund MEINER Stats anlege (Dark Souls), sondern aufgrund IHRER Stats (also das von den Items). Dark Souls: Attribute > Items. Diablo 2: Items > Attribute (weitaus größer).

Es heißt ja nicht umsonst "It's All About The Loot !" - genau dein Standpunkt. Den hast du immer vertreten. Der Sinn der Spiels, das Konzept des Spiels.

"In welchem itemlastigen Spiel ist das nicht so?"

Wer sagt das Stats und deren manuelle Vergabe nach einem Level-Up ja so unglaublich wichtig waren in Diablo 2 dann ist das, tut mir Leid, absoluter Bullshit, denn darum gings glaube ich nicht in diesem Spiel, nicht mal ansatzweise (außer wie gesagt für die wirklich wenigen Leute mit dem Taschenrechner und den Formeln - das hat aber nichts mit dem Spiel zu tun !). "Itemexplosion", darum gehts. Items, Items, Items, weil Items das wichtigste sind und ich durch diese mir meinen Build aufbaue. Es heißt ja nicht "It's All About Manuelle Skillpunktvergabe". Bei einem Talisman oder deresgleichen sieht die Geschichte schon wieder anders aus, denn da gehts um Items(!), die Attribute pushen (auch wenn ich das ganze immer noch teilweise als unsinnig betrachte, aber das wäre ein anderes Thema). Ich kann verstehen warum du soviel Freude dran hattest usw., klar, und warum viele Fans die sich über Jahre daran gewöhnt haben vielleicht etwas aufregen (der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier), aber um es einfach auszudrücken: It's Not The Game ! Der Grund warum das aus dem Spiel genommen wurde, weils eigentlich total unwichtig und belanglos ist. Ich hoffe du verstehst mich.

Das mit der Freude und dem Spaß an dem alten System verstehe ich ja vollkommen, aber ich kann ja nichts dafür dass das Spiel darauf nicht konzepiert ist, da ein Charakter nunmal zu 85-90% von seinen Items bestimmt wird. Restlichen 10% sind Skills und der Feinschliff, der dann mit den Attributen aufgetragen wurde. Die Politur wird jetzt eher durch die Runen ersetzt, könnte man so sagen.
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Geändert von WhiteCloud (25.01.2012 um 04:04 Uhr)
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Alt 25.01.2012, 10:12   #24 (permalink)
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Eigentlich eher das genaue Gegenteil, wenn du genauer drüber nachdenkst, da ich ja meine Spielweise jederzeit aufgrund des Skillswitches ändern kann (oder Runeneffekte). Da ich ja deiner Meinung für alles andere Stats bräuchte, müsste ich auch jedesmal die Punkte neu verteilen. Diese beiden Spielmechaniken grenzen sich alleine schon unter sich aus, so wie du es darstellst !
aber bei dem jetzigen system kann ich garnix, weder mich ständig meiner spielweise anpassen noch mich auf eine spielweise spezialisieren

bei den skills gehen sie (auch wenn ich es schade finde) den weg der ständigen anpassung an die spielweise
bei den attributen zwängen sie uns in ein korsett, find ich schade
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Alt 25.01.2012, 13:10   #25 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Zuki Beitrag anzeigen
aber bei dem jetzigen system kann ich garnix, weder mich ständig meiner spielweise anpassen noch mich auf eine spielweise spezialisieren

bei den skills gehen sie (auch wenn ich es schade finde) den weg der ständigen anpassung an die spielweise
bei den attributen zwängen sie uns in ein korsett, find ich schade
Ich verstehe die Sätze zwar nicht, aber du spezialisierst dich durch Items, deren Ausbau mit Edensteinen und Co., durch Skills, durch Runen, durch Passivfertigkeiten, durch "was da vielleicht noch in ferner Zukunft (2 Addons) kommen sollte". Weitaus mehr als irgendwelche Attributpunkte. Und ob ein Talisman kommt bleibt abzuwarten. Außerdem zwingt ja niemanden hier auf den Skillswitch zu benutzen. Such dir auf Level 1, 6, 12, 24, 30 jeweils Skills aus und spiele damit so wie in Diablo 2.

Um die Sinnigkeit der Attributpunktvergabe in Diablo 2 zu verdeutlichen: Ich bau auch keine Flugsimulation in einem linearen Rennspiel ein. Vielleicht ganz nett, toller Mehrwert, aber in der Zeit kann ich auch getrost kacken gehen. Diese 5% Mehrwert kann man auch mit einem tolleren Feature versehen, vielleicht sogar eins das den Sinn des Spiels darstellt und nicht komplett überflüssig ist.

Zitat:
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Das ist nichtmal ein Argument.

Warum sollte mich ein Konzeptfehler davon abhalten es zu spielen? Trotzdem kann man es mit einem kritischen Auge sehen und anzweifeln ob sich das später gut oder eben weniger gut auswirken wird und ich tippe da eher auf Letzteres.

Bleib beim Argument, aber komm mir nicht mit Kid-Pseudo-Argumenten wie "Dann spiel das Spiel nicht"..

Das war auch nur meine Meinung und mein Tipp. Ist genauso wenn du jetzt sagen würdest: "Ich find den Trailer zu Film xy total scheiße". Dann würde ich dir raten: "Ja, dann schau dir den Film nicht im Kino an". Denn ein Unterhaltungsmedium dient der Unterhaltung. Immer noch.

Was ein Konzeptfehler ist solltest du auch nochmal lernen (der Altar war zum Beispiel ein Konzeptfehler). Also das mit den Konzepten verstehen, analysieren und auswerten, im Anbetracht des Gesamtkonzeptes, und wie man etwas gestaltet, damit man den allgemeinen Spieler motiviert & unterhält. Ist bei der Spielreihe Diablo eigentlich recht einfach. Man kann es auf ein minimum herunterbrechen:

1. Spielmodi (SC/HC)
2. Schwierigkeitsgrad (mit Fokus auf Inferno = Contentziel)
3. Gameplay (Items durch Monsterschnetzeln/Grinden durch Runen/Skillsystem - letzteres ist vielfältig, abwechslungsreich, unterhaltsam, da kein sinnloser Zeitfresser).

Und wenn man dann noch den Satz versteht "It's All About Loot" (Items > All), dann hast du vielleicht irgendwann verstanden, warum Diablo 3 so konzepiert wurde, was du aber wahrscheinlich nie wirst, da du dich auf deine eigenen Geschmack und deine Erlebnisse aus Diablo 2 versteifst.

Diablo 2 war nett, es hat mir über etliche Jahre Spaß bereitet und es war mein Lieblingsspiel überhaupt, aber es ist heute auch ziemlich weit Weg von dem Wort "zeitgemäß" und litt auch, im nachhinein betrachtet, unter etlichen Konzeptfehler. So wie du es immer äußert wäre es total super, wenn es keine Entwicklung bei Videospielen geben würde, weil alles was alt ist und DIR damals Spaß gemacht hat, heute doch auch genauso unterhalten kann und man es auch rein garnicht besser umsetzen kann. Ja los, lass uns auf der Stelle treten.

"Contra war damals perfekt für mich. Jedes Spiel sollte so aufgebaut sein, weil ich da meinen Spaß hatte." Das ist keine schlüssige Argumentation. Wie du schon gesagt hast: Ja, bleib bitte bei sachlichen und konkreten Argumenten. Über Geschmack lässt sich nicht diskutieren.

Ein Argument sind die unzähligen Rushgames in Diablo 2 - spricht komplett gegen deinen dargestellten Spaß des erneuten Hochlevelens eines Chars aufgrund Buildänderungen. Liegt vielleicht daran, das der Content ziemlich beschränkt ist, anders als bei einem MMO. Bei einem TOR fang ich gerne aus freier Entscheidung (was ja in Diablo 2 nicht möglich war, dieses "freie") nochmal von vorne an, genauso wie bei einem WoW. Die Welt ist groß, unterschiedliche Fraktionen, unterschiedliche Gebiete und Instanzen, massenhaft Quests, ich kann dort etwas entdecken und erleben = Unterhaltung/Abwechslung. Content. Viel Content.

Was machen die Leute in Diablo 2 ? Rushen. Die Spiele gabs, die Spiele waren beliebt. Die Leute wollten schnell wieder nach Hell, schnell wieder auf Stufe 80, schnell wieder zu den dicken Items, schnell ihren Build testen. Eine ganz beliebte Methode in Diablo 2, ein ganz normales Verlangen. "Dont Waste Your Fucking Time". Besonders dann, wenn ich den Content eh schon auswendig kenne. Und das passiert bei einem Spiel, das ich generell 4x durchspielen muss (Normal, Nightmare, Hell, Inferno), ziemlich schnell. Deswegen baut das Spiel ja auch auf soviel "Random" auf, damits beim 2x (Nightmare) nicht schon komplett langweilig wird (abgesehen vom höherem Schwierigkeitsgrad). Und komischerweise wurde dann in Diablo 2 doch noch eine Respec-Funktion eingeführt ? Warum wohl ?

Hast du das Konzept hinter Inferno verstanden ? Warum gibt es ab Level 60 einen weiteren Schwierigkeitsgrad, der laut Aussagen immer halbwegs anspruchsvoll sein soll ? Und warum wurde die guten Items auf Random-Elite-Mobs verteilt ? Tipp: Um Inferno zu grinden. Du spielst Inferno durch, dann spielst du es nochmal durch (vielleicht entdeckst du dann was neues durch die Randomevents), dann spielst du es nochmal durch, dann ... das du jederzeit deine Skills ändern kannst, gestaltet die Jagd auf die Items, die Hauptmotivation des Spiels, das Gameplay des Spiels, abwechslungsreicher, unterhaltsamer.

Konzeptfehler Diablo 2: Obwohl ich mich bewusst gegen HC entschieden habe, muss ich trotzdem von vorne anfangen, da ich mich für einen anderen Build entscheiden wollte/musste (musste aufgrund Balancingproblemen etc.). Seid wann ist es das Konzept des Spiel, das ich Zeit durch den Aufbau eines weiteren Builds der gleichen Klasse "vergeude" ? Wo spiegelt das Gesamtkonzept wider, das dies irgendwie wichtig ist, ein Ziel ist ? Nirgends. Genauso wie die Attributvergabe in Diablo 2 komplett unwichtig ist, denn das Gesamtkonzept baut auf den eigentlichen Loot auf, Loot, den ich dementsprechend erst in den höheren Schwierigkeitsgraden finden kann.

Einen Build aufbaun, bevor auch nur ansatzweise einen Fuß in Hell gesetzt habe, ist bei einem Spiel, das auf eine repetive Spielweise ausgelegt ist (3/4 Schwierigkeitsgrade) und wo Items die tragende bzw. DIE Rolle spielen, der größte Schwachsinn überhaupt ! - das solltest auch du verstehen. Wie kann ich etwas aufbauen, wenn doch die dicken Items und einige tolle Runen eh erst in Inferno kommen ?

Das wäre genauso, als würde ich jetzt in einem Stealth-Game die ersten Level so gestalten, das du dich mit dicken Waffen eindeckst und du dir Gedanken darum machst, welche Upgrades für die Waffen du nimmst, du dich schon mit deinem fetten MG in deiner Hand auf die Gegnerhorden freust, um sie dann alle brutal niederzuschießen, und dir das Spiel dann sagt: "Bitte schleichen Sie jetzt". Und du fragst dich dann so: "WTF".

Am besten lässt sich das immer mit einer Person verdeutlichen, die eher geringfügige Ahnung von Videospielen hat, vom Genre usw. und diese Person setzen wir jetzt vor Diablo 2. Was wird diese Person denken:

a) das Items, gerade im Endcontent, eine tragende Rolle spielen. ("It's All About Loot")

b) das Skills, gerade im Endcontent, eine tragende Rolle spielen. ("It's All About Skills etc.")

Da der Fokus dieser Person komplett auf das Skill und Attributsystem gelenkt wird, bereits nach dem ersten Level-Up (die Entscheidung wo man einen Punkt reinsetzt) und wenn die Person später vielleicht sogar merkt, das sie diese Entscheidung nicht mehr rückgängig machen kann, wird dieser Person aufgrund des gesamten Konzepts etwas komplett falsches verdeutlicht und das nennt man dann einen (ziemlich krassen) Konzeptfehler.

Nächstes Beispiel: Ein Jäger geht in den Wald. Irgendwo ist ein Spezialwald (Inferno), wo so richtige geiles Wild ist, mit super leckerem Fleisch und tollem Fell und dem Jäger gehts nur darum, das Wild schnell zu erlegen um an diese "Ressourcen" zu kommen. Er schlägt sich also bis zu diesem Wald durch (seinen Weg durchschreiten ziemlich viele Wölfe), kommt an und merkt dann: "Moment mal, mit dem Fell vom Wolf, davon könnte ich mir eigentlich schnell eine dicke Weste basteln und dann würde ich auch nicht mehr so zittern. Dann hätte sogar mein Scharfschützengewehr einen Sinn" (Builds aufgrund Items aufbaun). Was wäre jetzt schlau, da er ja schon in dem Spezialwald ist:

a) er geht den ganzen verfickten und erschwerlichen Weg zurück, weil er seine Knarre im Wagen vergessen hat ? (Fokus = Zeit, Builds)

b) er ist so schlau, hat mit gedacht und das Gewehr gleich mitgenommen ? (Fokus = der Sinn eines schnellen ARPGs, Items, Gameplay)

Ein einfaches Nicken reicht, wenn du es verstanden hast. Ich hab das Gefühl, das ich gerade bei der Arbeit meiner Frau bin, wo sie gerade den Kindergartenkindern was erklärt. Und das nächste Mal bevor du die Aussage "It's All About Loot" in den Mund nimmst, mach dir entweder Gedanken was das überhaupt bedeutet oder wenn du dazu nicht in der Lage bist, lass es bitte gleich bleiben. Du änderst deine Meinung nämlich ziemlich schnell bzw. widersprichst dir hier komplett mit deiner vorherigen Meinung zum Spiel. In diesem Thread labberst du die ganze Zeit nämlich von einen zeitlichen Aufwand, den man bringen muss um irgendeinen Build aufzubaun und das sei total wichtig und so. Aber das, um es einfach auszudrücken, ist NOT Diablo. Diablo ist Items, Diablo war immer Items. Ich musste schon bei der Attributvergabe schmunzeln. Was kommt als nächstes ? "Aber Mulechars sind doch total wichtig für ..." - "SHUT UP". Komm hier nicht mit irgendeiner "Pseudo-Nostalgie-Früherwarallesbesser-undmirhatsdochgefallen"-Scheiße an. Darüber kann man nicht diskutieren. Toll, wenn du gefallen dran gefunden hast.

Und falls dir das mit der "Erfahrung" fehlt oder die "Kosten", ein Punkt den ich abseits des ganzen Gelabbers nachvollziehen kann: Wenn die Runen durch das Switchen zerstört werden und Runen hoffentlich dann auch eher seltener sind, genau dann tritt das mit dem "Gedanken machen" wieder ein. Aber dafür brauch ich nicht komplett von vorne anfangen. Außerdem bietet das Spiel unheimlich viele Optionen: Du kannst auf den Handel per AH verzichten (Langzeitmotivation wegen Selffound), kannst HC spielen und aus Fehler lernen bzw. Erfahrungen sammeln, du musst nicht(!) switchen, sondern kannst dir auch so wie bei Diablo 2 auf Stufe 1/6/12/24/30 jeweils Skills aussuchen und schaun, wie weit du damit kommst. Es gibt organisiertes PvP, 1 Jahr nach Release soll das nächste Addon rauskommen, es gibt einen weiteren Schwierigkeitsgrad, ein besseres Craftingsystem, 10 Charakterslots (was vollkommend ausreichend ist).

Diablo ist kein Dark Souls ! Diablo ist FastFood, während Dark Souls eine Delikatesse ist, die du genießt. Diablo ist ein Quickie, bei Dark Souls gibts sogar noch ein Vorspiel. 2 komplett unterschiedliche Konzepte. Aber falls du das immer noch nicht verstanden hast und irgendwann wieder mit dem Spruch "It's All About Loot" um die Ecke kommst, lache ich nur lautstark und ziehe weiter, da ich weiß, das du einen einfachen Satz noch nicht mal begriffen hast. Ich danke Ihnen.

Geändert von WhiteCloud (14.02.2012 um 10:49 Uhr) Grund: Doppelpost
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Alt 17.02.2012, 19:42   #26 (permalink)
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Zitat:
Zitat von WhiteCloud Beitrag anzeigen
@Chosen: "Ich hatte meinen Spaß an xy, also konzepiert das nächste Spiel auch genauso, sonst seid ihr unfähig. Alles muss sich nach mir richten". Du bist nicht zufällig etwas egoistisch, oder ? Und das bei einem Multiplayerspiel. Troll des Monats. Hier ist der Beweis. Tschuldigung, wollt mich ja eigentlich raushalten und an die alte Taktik halten:

Ja, du hast Recht. Aber trotzdem danke für den Lacher.
Es geht nicht um mich im Speziellen. Ich repräsentiere lediglich den durchschnittlichen Diablospieler.

Hinsichtlich des alten Skillsystems gibts einfach kein Spielraum für Spekualtionen.

Frag 5000 langzeitmotivierte Diablospieler, wieviele Charakter und Skillungen sie ausprobiert haben damals...wetten 95% + sagen "mehr als 1", also "Mehrere"?

Natürlich sagen sie Das, was anderes hätten sie denn auch sonst machen sollen?

Von Level 99 auf 100 leveln?
Im ChaosSanctuario die Bodenplatten zählen?
Pilze pflücken im Tamohochland?
Fara auf die Titten glotzen?
Einen Trinken mit Geglasch?


Was willst du denn sonst noch tun? Man MUSS irgendwann erneut hochspielen. Warum nochmal? Schon 1000 mal gesagt. Weil der Content bewusst unzureichend gestaltet war.

Ergo war ein langzeitmotivierter Spieler immer am "neu hochleveln und ausstatten", was Anderes war ja auch garnicht möglich.


Geändert von TheChosenOne (17.02.2012 um 19:45 Uhr)
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Alt 17.02.2012, 19:46   #27 (permalink)
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Zwei Dinge zu deinem Post Chosen:

1. Ich glaube niemals, dass du den Durchschnittspieler repräsentierst. Niemals. Blizzard hat mal gesagt, dass die Mehrheit der Spieler Hell in D2 nie erreicht hat.

2. Du darfst die Mechanik von D2 nicht 1:1 auf D3 übernehmen. Du sagst ja selbst, dass das Leveln ein Hauptteil des Spiel war, weil der "Content bewusst unzureichend gestaltet war." In D3 geht Blizzard nun aber genauso bewusst einen anderen Weg.

D3 =! D2
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¤ ¤ ¤ ¤ ¤ ¤ #diablo-3 @ quakenet ¤ ¤ ¤ ¤ ¤ ¤
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Alt 17.02.2012, 19:47   #28 (permalink)
Bruder Larel
 
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Ah hier gehts also weiter ->

Chosen ... aber den ganzen Leuten ging es nicht um das "Leveln"!
Denn ab lvl 95 war eh für sehr viele Schluss, weils einfach kein Bock mehr gemacht hat.
Keinem hat das Leveln gejuckt ... keiner ist bei seinem 5. Chat hochgesprungen vor Freude weil dieser lvl 60 erreicht hat.
Es ging einfach nur darum einen neuen Char zu haben.

Hätten die ganzen Spieler die Möglichkeit gehabt einfach so einen neuen Char zu haben der auf lvl 85 ist ohne irgendwas zu lvln (zusätzlich halt noch bis Hell gerusht), dann würden sie die nehmen. Es geht um den Char selber und nicht um das lvln.


Meine persönliche Meinung: Ich werde meinen Char nicht umskillen, denn für mich ist es (aus welchen Gründen auch immer) wichtig, dass der Char einer Spur folgt. Er "wird" dieser Char dann am Ende. Seine Fähigkeiten nimmt er die ganze Zeit mit sich. Das ist, für mich, fundamental für ein Spiel.
Ein Charakter mit Stärken und Schwächen.
Einer der alles drauf hat ist für mich uninteressant und macht mir keinen Spaß. Da spiele ich mit Freuden lieber einen Char wieder hoch, damit ich einen anderen Char habe mit anderen Fähigkeiten.
Und die Meinung bleibt.
TheChosenOne gefällt das.
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Alt 17.02.2012, 19:49   #29 (permalink)
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@Chosen: Und was ist mit den anderen aber tausenden Spielern, denen das System, wie es war, nicht gefallen hat ? Und was ist mit den ganzen Rushgames ? Außerdem gehts bei Diablo immer noch um den Loot.

Soll ich zitieren ?

Zitat:
Zitat von TheChosenOne Beitrag anzeigen
Mich motiviert das Ziel/Item und je schneller ich töte, desto schneller komme ich meinem Ziel nahe. Töte ich langsam, rückt mein Ziel in weite Ferne..

Wieso? Man weiß doch das es zwangsläufig darauf hinausläuft das Monster irgendwann garnichts mehr entgegenzusetzen haben.., darauf basiert ja im Grunde das ganze Spiel!.und dann fragt man sich noch Was die Leute motiviert? Was für einen Sinn macht das denn bitte? In Diablo? Wo man sich zu 99% über Items definiert?

ITEMS?! eventuell?

Diablo ungleich WOW.

Diablo = Items sind das Wichtigste und bringen die Motivation, Monster/Bosse sind Mittel zum Zweck.
Entscheid dich bitte. Loot oder Leveln ?

Geändert von WhiteCloud (17.02.2012 um 19:54 Uhr)
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Alt 17.02.2012, 19:50   #30 (permalink)
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Zitat:
Zitat von syL Beitrag anzeigen
2. Du darfst die Mechanik von D2 nicht 1:1 auf D3 übernehmen. Du sagst ja selbst, dass das Leveln ein Hauptteil des Spiel war, weil der "Content bewusst unzureichend gestaltet war." In D3 geht Blizzard nun aber genauso bewusst einen anderen Weg.

D3 =! D2
Meine Rede, deswegen sagte ich ja auch, das D2 und 3 vollkommen andere Rahmenbedingungen besitzen.

Diablo3 bietet jetzt noch zusätzliche Motivatoren wie zb Craftingsystem/Arena/RMAH/Inferno...

Das ist ja auch gut so, toll gemacht. Trotzdem könnte man die Langzeitmotivation mit einer teuren Reskillbarkeit noch ein wenig strecken.

Aber bitteschön, die müssen es ja wissen. Ich hab ja eh nix zu sagen. ^^

Zitat:
Zitat von WhiteCloud Beitrag anzeigen
Entscheid dich bitte. Loot oder Leveln ?
Gut ich konkretisiere das mal.

Loot ist das Wichtigste. Solange man nicht jedweden Loot besitzt. Sobald man 100% des Loots kennt und selbst besitzt, rückt das Ausprobieren der unterschiedlichen Skillungen wieder in den Vordergrund, oder was meinst du?

Natürlich bleibt der Loot wichtig, da ohne Ihn die Skillungen nicht funktionieren, dennoch kann das Pläne schmieden Spaß bringen und motivieren.


Zitat:
Zitat von EmJay Beitrag anzeigen
keiner ist bei seinem 5. Chat hochgesprungen vor Freude weil dieser lvl 60 erreicht hat.
Es ging einfach nur darum einen neuen Char zu haben.
Und genau das is ja auch der Unterschied...Etwas das motiviert muss nicht zwangsläufig Spaß bringen. Skillungen sind notwendig und das leveln bishin zur perfekten Skillung ein Mittel zum Zweck. Eventuell macht das keinen Spaß, aber das Ziel das ich am Ende vor Augen habe, motiviert mich trotzdem weiterzumachen..

Wie bei nem Berg. Die monatelangen Vorbereitungen und der Aufstieg sind scheisse und kräftezehrend, aber ich klettere weiterhin nach oben, weil mich das Ziel motiviert. Und wenn ich dann oben stehe und runterschaue, dann kommt der Spaß.

Geändert von TheChosenOne (17.02.2012 um 20:06 Uhr)
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