Mehr als ein halbes Jahr nach Release von Diablo 3 lieferte Blizzard in Diablo 3 Patch 1.0.7 mit den Spieler-gegen-Spieler-Duellen erste PvP-Inhalte nach.

PvP Duelle zwischen Spielern (maximal 4), quasi die Urform des PvPs, wie es etwa auch in Diablo 2 praktiziert wurde, können im dritten Teil der Hack’n’Slay-Trilogie nicht mehr einfach überall ausgetragen werden, sondern nur in einem bestimmten Gebiet, der  “Scorched Chapel” (Abgebrannte Kapelle).

Ins PvP-Gebiet gelangen die Duellanten indem sie den NPC Nek in der Taverne von Neu-Tristram ansprechen. Die PvP-Zone setzt sich aus vier Gebieten zusammen: Der Kirche, dem Friedhof, dem Fluss und dem See.

nek-pvp-npc
Über Duelle in Diablo 3 werden weder Statistiken angelegt, noch winken etwaige Belohnungen. Auch ein Fortschritts- oder sonstiges System gibt es im Verbindung mit Duellen nicht. Wer hier kämpft, tut es aus reinem Vergnügen am PvP.

Wer im Duell den Kürzeren zieht, also stirbt, wird in der PvP-Zone wiederbelebt. Selbiges gilt ebenfalls für Hardcore-Charaktere, deren Tod im PvP-Duell nicht! die endgültigen Konsequenzen nach sich zieht, wie das Ableben im Kampf gegen Monster.

Gegenstände büßen beim PvP-Kampf keine Haltbarkeit ein.

Wer genug hat vom Fight gegen seine Mitspieler, kann das Gebiet über ein stationäres Portal verlassen – oder selbst ein Stadtportal erstellen.