In dieser Sektion findet ihr eine Übersicht der Features im fertigen Spiel. Natürlich wird Diablo 3 immer noch ein Action-Rollenspiel sein. Allerdings haben sich die Entwickler viel Zeit gelassen, um über das Spielkonzept und das Gameplay nachzudenken. Nach bisherigen Entwickleraussagen können wir also damit rechnen, dass Diablo 3 mehr Veränderungen mit sich bringt, als Diablo 2 zu Diablo 1. In den nächsten Monaten sollen wir über weitere Features informiert werden. Dabei hat man betont, dass es Überraschungen geben wird und dass etwas “Bahnbrechendes” das Spiel ausmachen wird.

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Hier die wichtigsten, bisher bekannten Features in der Übersicht:

  • Grafik. Diablo 3 wird über eine ausgeprägte 3D-Grafik verfügen. Im Gegensatz zum Vorgänger ist es also jetzt theoretisch möglich, die Kamera zu drehen/neigen. Ob es eine feste Kameraposition geben wird, steht noch nicht fest. Eine hohe Weitsicht, Effekte wie im Kino und butterweiche Animationen können aber jetzt schon bestaunt werden. Es darf nicht vergessen werden, dass Diablo 3 ganz im Stile von Blizzard keine neusten Grafikspielereien verwendet wie z.B. DirectX10 Effekte. Das Spiel soll stets so flüssig wie möglich laufen, auch auf älteren PCs. features2.png features3.png
  • Physik. Neben der aufgebohrten Optik wird es auch eine Physik-Engine geben. Schon das erste Material beweist, dass der Spieler Tische, Stühle, Regale, kleine Säulen usw. problemlos zerstören kann. Getötete Gegner stürzen in den Abgrund. An manchen Stellen im Spiel kann er sich die Physik auch zum Vorteil machen, z.B. indem er ein paar Felsen auf Gegner herabstürzen lässt. Große Gegner bzw. Bosse können sogar größere Gemäuer zerstören, was insgesamt viel Dynamik ins Gameplay bringt.

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  • Zufall. Es wird wieder Zufallsgenerierte Levels geben. Auch wenn die ersten Gameplayszenen einen Arcademäßigen Spielverlauf andeuten, werden wir das Spiel nach jedem Neustart anders erleben. Die Entwickler wollen das System ausbauen, indem sie zufallsgenerierte “Adventures” implementieren. Das bedeutet, dass kleinere Schauplätze oder Aufgaben zufällig im Spiel erscheinen. Zum Beispiel stößt der Spieler zufällig auf eine Karawane, die man vor angreifenden Gegnern verteidigen muss.
  • Charakterklassen. Aktuellen Aussagen zum Anlass wird es wieder fünf verschiedene Charaktere zur Auswahl geben. Unter diesen stehen zum einen der Barbar zur Verfügung, der sein Können schon in Diablo 2 unter Beweis stellte. Der zweite, schon fest eingeplante, ist der Witch Doctor (Medizinmann). Bei den restlichen kann man sich wieder auf die Kreativität von Blizzard freuen. Es ist schwer anzunehmen, dass sich je Charakter (und je nach Skillung) ein anderes Spielgefühl einstellt.
    Bei der Heldenerstellung werden wir diesmal die Wahl des Geschlechts haben, welche selbstverständlich nur optische Veränderung mit sich bringt. Um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen, werden weitere Individualisierungen des Charakters erst im fortgeschrittenen Spiel angeboten.
  • Gesundheitssystem. Wie in der Einleitung schon angesprochen, ist eine der großen Neuerungen sicherlich das Gesundheitssystem. Aus den Überlegungen der Entwickler soll das stupide Drücken auf die Heiltranktasten der Vergangenheit angehören. Stattdessen hinterlassen getötete Gegner hin und wieder sogenannte “Red Globes”, welche die Gesundheit auffüllen, sobald man über sie läuft. Dadurch muss der Spieler nicht mehr Tränke wie Gegenstände aufheben und anschließend benutzen. Im Multiplayer ist es sogar möglich, mit dieser Methode seine Mitstreiter zu heilen: während der eine Spieler an der Front kämpft, läuft der andere über eine solche Kugel und heilt somit seinen Kollegen – cool!

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