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Diablo 3

BlizzCast 13 mit Diablo 3 Q&A Runde

Von Freynan am Freitag 26 Februar, 2010 um 10:28 Uhr

Vor wenigen Stunden veröffentlichte Blizzard die neuste Ausgabe des BlizzCasts. Anlässlich der kürzlich – endlich – angelaufenen StarCraft 2 Beta wird in einem großen Spezial auf den langerwarteten RTS Nachfolger ausführlich eingegangen, doch auch Diablo 3 wird endlich einmal wieder Thematisiert.

In einer Frage-und-Antwort-Runde versuchen – der uns altbekannte – Diablo 3 Community-Manager Bashiok und WoW Community-Manager Zarhym im gegenseitigen Gespräch einige Details zum Spiel zu klären.

Direkt zu Beginn wird geklärt, dass das sogenannte Phasing – ein bei WoW eingesetztes System, welches Spielern, je nach Spielfortschritt, die einzelne Gebiete in unterschiedlichen Stadien darstellt – bei Diablo 3 nicht zum Einsatz kommen wird, da man sich in dieser Hinsicht am Vorgänger Diablo 2 orientiere, so Bashiok, wo eine unterschiedliche Darstellung der Welt schlichtweg nicht notwendig sei. Na, wer hätte das gedacht?

Wesentlich spannender sind da schon Bashioks Äußerungen hinsichtlich der Neuverteilung von Talentpunkten in Diablo 3. So solle es “mehr als nur ein paar Goldmünzen kosten”, einige Talente zu verlernen, obgleich ein prallgefüllter Geldbeutel hierfür wohl Hauptvoraussetzung sein würde, frühere Verteilungen zu revidieren. Allerdings – und hier wartet Bashiok mit einer kleinen Überraschung auf – soll es nicht möglich sein, seine Talentpunkte komplett neu zu verteilen. Die Kosten für eine teilweise Neuverteilung sollen zu Beginn eher gering sein und mit voranschreitendem Spielverlauf zunehmen.

Zum Thema Ressourcen-Systeme äußerte sich Bashiok dahingehend, dass man durch die Verwendung von unterschiedlichen Ressourcen, für die einzelnen Charaktere, denselbigen mehr Individualität zuteil werden lassen wolle, als dies bei verschiedenen Charakteren der Fall wäre, die auf ein und dieselbe Ressource – wie in Diablo 2 das Mana -zurückgreifen würden. Soweit nichts Neues. Interessanter ist da schon Bashioks Wasserstandsmeldung zum aktuellen Entwicklungsfortschritt der Ressourcen-Systeme. Zur Zeit am “stabilsten” sei demnach das Mana-System des Hexendoktors, auch wenn die Manarückgewinnung momentan noch zu überarbeiten sei, da man gänzlich auf Manatränke verzichte.
Als zweitstabilstes Ressourcen-System bezeichnete Bahsiok das des Mönches, da dies von Anfang an gut funktioniert habe. Der Barbar sei ebenfalls auf einem Guten Weg. Große Kopfzerbrechen bereite hingegen noch die Zauberein.

Als größtes Problem bei der Entwicklung des Spiels hätten sich die verschiedensten “Zufallseinflüsse” herausgestellt, wie Bashiok – nach Rücksprache mit Diablo 3 Lead-Designer Jay Wilson – aussagte.

“Es gibt eine große Menge Zufälle im Spiel. Dynamisches Co-Op-Spiel. Kooperatives Spiel. Server-Load, das heißt, dass man eine Menge Spiele auf einem Server laufen lässt oder auf mehreren Servern. Das Erschaffen einer dynamischeren oder lebendigeren Welt. Und all diese Dinge hassen sich mehr oder weniger gegenseitig und es ist harte Arbeit, sie wie Puzzleteile ineinandergreifen zu lassen.”

Offen ließ Bashiok die Frage, warum Items im Spiel keine Haltbarkeit besäßen, wenn dies – beim Status des Goldes als Hauptwährung – doch eine gute Möglichkeit wäre, dieses wieder aus dem Wirtschaftssystem zu entfernen.

“Nur, weil es derzeit nicht drin ist, heißt das noch lange nicht, dass wir es nicht implementieren werden.”

Zu guter Letzt erfährt der Hörer noch, dass man accountgebundene Ausrüstungsgegenstände zwar für eine tolle Idee halte, es aber wirtschaftliche- und gameplaytechnische Gründe geben könne, warum dies nicht umzusetzen wäre.

Last but not least: ein Gruppenfoto der Blizzard CMs (Der Rote Farbklecks in der Mitte, das ist Bashiok)

cmteam

Diablo 3

Diablo 3: Auch Mönch mit Einschränkungen bei der Waffenwahl

Von G4SMan am Donnerstag 25 Februar, 2010 um 13:29 Uhr

Blizzards Entscheidung, Ausrüstungsgegenstände nicht allen Klassen zugänglich zu machen, stößt bei vielen schon seit längerer Zeit auf Kritik. So müssen die Zauberin und der Hexendoktor beispielsweise auf Äxte, Zweihandschwerter und ähnliche schwere Bewaffnung verzichten. Nur der Barbar kann eigentlich, bis auf einige kleine Ausnahmen, auf das ganze Arsenal zugreifen. Wie es in dieser Sache um die zweite Nahkampfklasse, den Mönch, bestellt ist, erklärte Bashiok auf die Frage, ob der spirituelle Krieger Speere benutzen kann. Dabei ließ er durchblicken, dass die Klasse auf einige wenige Waffengattungen spezialisiert ist.

Unsere Liste von Waffen, die der Mönch verwenden kann, umfasst zur Zeit einhändige Schwerter, Stangenwaffen („polearms“; also keine Speere), Kampfstäbe und Faustwaffen. Möglicherweise wird es hier noch Veränderungen geben, aber sehr wahrscheinlich werden das die Waffen sein, die der Mönch anlegen kann.
Wir arbeiten an einem Mönch, mit einer starken Verbindung zwischen einer kleinen, gebündelten Menge Waffen und den Fertigkeiten, die diese verwenden.

ss-20090830_04 Auf eine Nachfrage antwortete er dann noch, dass es (jedenfalls bisher) noch keine Fertigkeit gibt, die nur mit einer bestimmt Waffenart funktionieren.
Wie steht ihr zu dieser Entscheidung? Ist dies ein zu großer Eingriff in die Freiheiten des Spielers bei der Entwicklung seiner Figur? Oder ist es, im Hinblick auf den Aufwand (Animationen etc.) einfach eine vernünftige Entscheidung, einige Waffengattungen, die die meisten Spieler einer bestimmten Klasse wahrscheinlich sowieso nicht nutzen werden, von vorn herein aus dem Rennen zu nehmen?

Diablo-3.net

Kolumne #06: Welche Klasse fehlt in Diablo 3?

Von G4SMan am Freitag 19 Februar, 2010 um 12:38 Uhr

Eine der zur Zeit meist diskutierten Fragen ist, was die fünfte Klasse sein wird. Das ist natürlich ein guter Anlass, die schon angekündigten Klassen nochmal Revue passieren zu lassen. Unter dem Titel „Welche Klasse fehlt in Diablo 3?“ sollen dabei auch ein wenig die kulturellen Hintergründe der jeweiligen Figur und ihre möglichen Motive für ihren Kampf gegen die Horden des Bösen beleuchtet werden. Zum Abschluss gibt es noch meine Ideen bezüglich der letzten Klasse. Wer also an der Diskussion zur fehlenden Klasse teilnehmen möchte und vielleicht ganz andere Ideen hat, ist herzlich in unseren Foren dazu eingeladen.

Nun da alle vier bekannten Klassen in männlicher und weiblicher Form bekannt sind, will ich mal ein paar Gedanken über die fünfte Klasse in den Raum werfen. Dazu soll aber zunächst ein genauer Blick auf die bekannten Recken geworfen werden. Insbesondere welche Funktionen sie in einer Party erfüllen und welche Spielweise sie abdecken werden, wird dabei eine Rolle spielen. Aber auch der geschichtliche Aspekt, also wie sie sich in die Welt von Diablo einfügen, ist den einen oder anderen Blick wert. Bei den Geschlechtern werde ich, der Einfachheit halber, jeweils bei dem von Blizzard vorgestellten verbleiben. Den Anfang bei der Aufarbeitung des Bekannten soll der Barbar machen. Nicht nur, weil er eine der ersten Klassen ist, die gezeigt wurde, sondern weil er auch die längste Dienstzeit hinter sich hat; War er doch schon an den Geschehnissen des zweiten Teils beteiligt.
…weiterlesen PDF (ca. 1,5MB)

Viel Spaß!

Wer bislang eventuell noch gemutmaßt hat, ob Blizzard nicht den Geschlechtern ein und derselben Charakterklasse in Diablo 3, neben den logischerweise vorhandenen optischen Unterschieden, auch noch weitere Eigenheiten, mit Auswirkungen auf das Gameplay, angedeihen lassen könnte, der wird nun in Bashioks aktuellstem Forenbeitrag eines Besseren belehrt:

“Wir wollen keine Spieler dazu zwingen, die weibliche oder männliche Variante eines Charakter auf Basis von etwa unterschiedlichen Statuspunkten auszuwählen. Wenn man die Klasse des Barbaren wählt, wählt man diese Klasse – egal ob männlich oder weiblich

Unterschiede zwischen den Geschlechtern innerhalb einer Klasse zu machen würde am Anfangs des Spiels eine Wahlmöglichkeit eröffnen, die sich erst viel später nachhaltig auf das Verhalten des Charakters auswirken würde, ohne dass dies bei der Erstellung abzusehen wäre.

Erfahrene Spieler wären gezwungen ein Geschlecht dem anderen vorzuziehen, um bestimmte Charakter-Builds umsetzen zu können. Zum Beispiel: Man kann nicht der beste Jugger-Barb [Bezogen auf den Juggernaut Skill Tree in Diablo 3], wenn man nicht die männliche Variante der Barbarenklasse wählt.”

Die vorgebrachten Gründe für diese Verfahrensweise sind sicherlich eingänglich und somit nachvollziehbar, auch wenn sich eher rollenspielorientierte Fans wohl leichte charakterspezifische Unterschiede, über das optische Erscheinungsbild hinaus, gewünscht hätten. Abzuwarten bleibt, ob und wie sich das Geschlecht eines Charakters in Äußerungen und Dialogen niederschlägt – zumindest hier wären Abweichungen denkbar und, was die Spielatmosphäre und Glaubwürdigkeit anbelangt, auch logisch.

Diablo 3

Die Barbarin – Animation und neues Artwork

Von Freynan am Mittwoch 17 Februar, 2010 um 3:48 Uhr

Wie mittlerweile jedem – auch nur halbwegs Diablo 3 interessierten – Leser bekannt sein dürfte,  wird in Diablo 3 jeder männlichen Charakterklasse ein weibliches Pendant zur Seite gestellt – oder jeder weiblichen Charakterklasse ein männliches Gegenstück, wie man’s nimmt.

Jüngst präsentierte Blizzard im Zuge eines Updates der offiziellen Diablo 3 Website Artworks und eine Animation des ‘weiblichen Mönches‘; heute wurde dann, im Rahmen einer weiteren Aktualisierung der Informationsseite zum Barbaren, eine Animation und ein neues Artwork des ‘weiblichen Barbaren” hinzugefügt.

Es scheint also nur eine Frage der Zeit, bis Blizzard endlich auch den ‘weiblichen Hexendoktor’ der Öffentlichkeit näher vorstellt – Ob das Gegenstück zur Zauberin wohl auch höchst offiziell auf die Bezeichnung ‘männliche Zauberin’ getauft werden wird?

+++UPDATE+++

Mit dem Artwork und dem Modell wurden auch sieben neue Screenshots, die die Barbarin mehr oder weniger in Aktion zeigen, veröffentlicht. Diese könnt ihr natürlich in unserer Screenshot-Galerie finden. Genauer gesagt, sind es die letzten sieben in der Screenshots 2010 Galerie.

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Computerspiele als interaktives Medium sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unterhaltungsindustrie. Mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden US Dollar hat dieser beeindruckende Wirtschaftszweig in den letzten Jahren eine neue Dimension angenommen und die Herstellungskosten eines einzelnen Computerspieles bringen mittlerweile Entwicklungskosten zu Tage, die mit großen Hollywood Produktionen locker mithalten können.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.