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Diablo 3

BlizzCast 8 mit neuen Informationen zu Diablo 3

Von Freynan am Dienstag 31 März, 2009 um 0:23 Uhr

Vor kurzem ist der neuste BlizzCast online gegangen. In Episode 8 wird auch endlich mal wieder Diablo 3 thematisiert. Lead Designer Jay Wilson beantwortet ein paar allgemeine Fragen der Fans, und Julian Love, seines Zeichens Lead Technical Artist und Mike Nicholson, Senior Artist, plaudern mit Bashiok über Effekte, das Interface, Items, das Wut-System des Barbaren steckt und noch über viele weitere interessante Dinge. Wer sich dieses wirklich interessante Interview im original auf englisch anhören oder in der Übersetzung auf deutsch durchlesen möchte, gelangt hier zum BlizzCast-Episode 8. Für alle, die es lieber kurz und knackig mögen, folgen nun die wichtigsten Punkte in einer Zusammenfassung:

blizzcast_8_logo.jpg

Jay Wilson gab an, dass man die Grundidee hinter den bekannten Schreinen, nämlich das Gameplay etwas aufzumotzen, weiter verfolgen will, Schreine selbst jedoch kein Bestandteil von Diablo 3 sein werden. Man versucht deren Eigenschaften, wie etwa einen temporären Erfahrungsbonus zu gewähren, auf die Ereignisse/Quests in Diablo 3 zu übertragen. So könnte man als Belohung für eine erfolgreich gemeisterte Zufalls-Quest etwa als Belohnung einen zufälligen Bonus erhalten, den früher Schreine gewährt haben.

Wie auch schon in Diablo 2, sollen in Diablo 3 nicht alle Häuser begehbar sein. Spieler würden zum größten Teil schnell von A nach B gelangen wollen, weswegen ein extremer Mehraufwand für begehbare Gebäude nicht gerechtfertigt sei. Besondere Gebäude, in die man durch gewisse Quests geleitet wird, gibt es allerdings.

Das EINE, beste Rüstungs-Set für einzelne Klassen wird es, laut Wilson, nicht geben. Durch die enormen Variationsmöglichkeiten bei der Charaktergestaltung, die einem das neue Runensystem ermöglicht, hängt es viel mehr vom Spieler selbst ab, welchem Gegenstand er welchen Wert attestiert. So sollen Gegenstände wesentlich vielseitiger sein, als es noch beim Vorgänger der Fall war und die Individualisierungsoptionen großzügiger als bei MMOs, wie etwa World of Warcraft.

magic-item.jpg Die Farben, welche die Wertigkeit von Gegenständen symbolisieren, sollen nach langen Überlegungen nun denen aus Diablo 2 ähneln – allerdings mit kleinen Änderungen. Um einzigartige Gegenstände (Uniques) nun besser von seltenen Gegenständen (Rares) unterscheiden zu können, wurde anstatt gold nun lila für sie festgelegt. Magische Gegenstände sollen weiter ihre blaue Farbe behalten und Sets ebenfalls grün sein. Wilson gab aber an, er könne sich irren, da noch eine weitere Art von Gegenständen existiere, zu der er jedoch noch nichts weiter verraten wollte. Die Itemfarben von WoW befand man ansonsten für nicht zu Diablo passend.

Im zweiten Teil des BlizzCasts erklärt Julian Love, dass man für einzelne Monster bis zu 35 unterschiedliche Todesanimationen erschaffen hätte, wobei die Art, wie sie zu Tode kommen, Einfluss auf die entsprechende Sterbeanimation ausübt. Trifft man beispielsweise seinen Kontrahenten mit einem Feuerschwert, würde diese auch verbrennen oder bei einem kritischen Treffer wie eine Wassermelone zerplatzen, die aus dem 5. Stock geworfen wurde. Man müsse nur aufpassen, dass gewisse Effekte keine Verwirrung beim Spieler stiften dürfen. So könnte etwa grünes Feuer leicht für eine Giftwolke gehalten werden. Auch müsste er bei den Effekten darauf achten, dass der Bildschirm nicht irgendwann zu überladen wirkt.

Mit Mike Nicholson, dem “UI Mann”, spricht Bashiok über die “drastischen Veränderungen” am Interface und dem User-Interface.
Eine interessante Neuerung ist z.B., dass man sich dazu entschieden hat, zwischen kleinen Items und großen Items zu unterscheiden, denen jeweils eigene Reiter im Inventar zugeteilt sind. Ein dritter Reiter ist für Quest-Gegenstände vorgesehen. Erhält man im laufe des Spiels einen weiteren Rucksack hinzu, der das Inventar erweitert, werden weitere Plätze (Slots) freigeschaltet. Der neue Rucksack wird also nicht über ein seperates Fenster geöffnet, wie es etwa in WoW der Fall ist.

neues_inventar-kleine_objekte.jpg [singlepic id=339 w=240 h=240 float=]

Stichwort Wow: Bei den Fertigkeitssymbolen will man, laut Mike Love, gerne eine Mischung aus den D2 Icons und denen aus WoW kreieren. Die Icons sollen etwas symbolhafter, illustrativer werden. Jedoch ist auch hier das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Die Fertigkeitssymbole würden momentan ständig überarbeitet. Ziel ist es jedoch, dass die Icons so gestaltet werden, dass sie dem Spieler bereits ungefähr verraten, welche Fertigkeit sie symbolisieren, ohne mit der Maus darüber fahren zu müssen.

barbaren-wutampel.jpg Auch das Wut-System des Barbaren wurde überarbeitet und Mike nennt es leicht ironisch: “Die Wutampel”.  Sie ist das Resultat aus einigen Erfahrungen die man beim Test des Wut-Systems machte. Entweder wurde zuvor mehr Wut aufgebaut, als eingesetzt werden konnte, was in den Augen der Entwickler zu Lasten des Gameplays sich auswirkte, oder man konnte einfach nicht genau abschätzen, wann man sie einsetzen sollte. “Die Wut ist ein Rohstoff, den man verbrauchen muss” und dies verdeutlicht nun die “Wutampel“. So sieht der Spieler immer aus dem Augenwinkel, wann er genug Wut aufgebaut hat, um eine Fähigkeit anzuwenden. Hierfür wurde extra eine hellere Optik verwendet.

Diablo 3

Hilfestellung bei der Skill-Platzierung in Diablo 3

Von Freynan am Mittwoch 25 März, 2009 um 18:57 Uhr

Ein sehr bedeutender Aspekt in jedem Spiel ist das Gameplay. Dieses wird bei Diablo-Titeln zu einem Großteil vom Einsatz und der Verwendungsart der Charakterfähigkeiten (Skills) bestimmt. In einem Forenbeitrag erläuterte Diablo 3 Community-Manager Bashiok, wie das Spiel auf intelligente Weise dem Benutzer bei der Wahl der Platzierung von Fähigkeiten unter die Arme greifen will. Immerhin gilt es die sieben frei belegbaren Skill-Slots sinnvoll zu nutzen. Auch hier wird wieder der Anspruch Blizzards deutlich, dem Spieler weitgehende Freiheiten in seiner Spielweise zu gewährleisten, aber gleichzeitig Neulingen den Einstieg in und den Umgang mit dem Spiel zu erleichtern.

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Bashiok:

“In Diablo 3 können sieben Plätze mit Fähigkeiten (Skills) belegt werden. Vier lassen sich in der Hotbar unterbringen, die linke Maustaste kann mit einer belegt werden und die rechte Maustaste mit zwei Fähigkeiten, wobei man durch die Benutzung des Mausrades oder der Tabulator-Taste zwischen diesen beiden wechseln kann.

Aktuell lässt sich jeder dieser Plätze frei, mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Fähigkeiten aus dem eigenen Repertoire, belegen. Das Spiel versucht jedoch, nach dem Erlernen neuer Fähigkeiten, mittels intelligenter Platzierung, dem Spieler etwas unter die Arme zu greifen. So wird zum Beispiel eine Fähigkeit, die Flächenschaden verursacht (AOE Skill) oder eine Fähigkeit, die die Charakterwerte temporär erhöht (Buff Skill), wie “Horrify” beim Hexendoktor oder “Ground Stomp” beim Barbaren, in der Hotbar abgelegt, weil man sie nicht beim direkten Anvisieren von Gegnern mittels der Maus nutzt.
Fähigkeiten, die beim Klicken auf einen Gegner ausgelöst werden – z.B. “Magic Missile” der Zauberin, werden intelligenterweise auf die Maustasten gelegt. Sobald eine neue Fähigkeit erlernt wurde, befindet sie sich also schon einsatzbereit in der Hotbar – und zwar dort, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann.

Doch weil dies nur eine kleine Hilfe darstellen soll, um zu zeigen wo welche Fähigkeit am besten eingesetzt werden kann, kann der Spieler natürlich seine Plätze nach eigenem Ermessen belegen. Wenn man also gerne “Magic Missile” durch den Druck auf die erste Hotbar Taste ( Auf der Tastatur die zahl 1) auslösen will, kann man dies tun und das Geschoss geht in die Richtung des Mauszeigers. Dies funktioniert mit sämtlichen Fähigkeiten.

Das System platziert die Fähigkeiten dort, wo sie am sinnvollsten eingesetzt werden können, erlaubt aber zugleich eine manuelle Zuordnung. So wird die individuelle Spielweise unterstützt, gleichzeitig jedoch zu Beginn eine gewisse Hilfestellung angeboten. Ich denke dies wird zur Vielfalt von Charakterklassen beitragen oder diese zumindest nicht verhindern.“

Mit dem Battle.net-Account geht der Entwickler aus Irvine einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft.
Die einheitliche Verwaltung mehrerer Spiele und ihrer Zugangsdaten über ein zentrales Benutzerkonto, soll bei allen neuen Blizzardtiteln (vorerst Diablo 3 und Starcraft 2) inklusive World of Warcraft für den vereinfachten Zugriff auf die Spiele selbst, aber auch auf Patches, Foren und den Blizzard-Store sorgen. Gleichzeitig kündigte Blizzard bereits Erweiterungen an, welche die spielübergreifende Kommunikation zwischen den Spielern erleichtern sollen. Ferner können sich Besitzer eines Battle.net-Accounts für die Teilnahme an zukünftige Beta-Tests anmelden und so mit etwas Glück an einen der begehrten Keys gelangen. Bestehende Blizzard-Accounts wurden bereits in Battle.net-Accounts umgewandelt. Für Neuanmeldungen genügt lediglich ein Benutzername und eine gültige Email-Adresse. Bislang ist es jedoch nur amerikanischen Spielern möglich, ihre WoW-Accounts dem neuen Battle.net-Account hinzuzufügen. Europäischen WoW Spielern bleibt vorerst, sowie Spielern von Diablo 2, Warcraft 3 und Starcraft auch in Zukunft, nur die klassische Einwahl.
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Die Vorteile, die der Battle.net-Account mit sich bringt, sind klar ersichtlich und dürften mehrheitlich auch auf die Zustimmung der Spieler stoßen – doch wo viel Licht, da auch viel Schatten. Das Thema Account-Diebstahl wird wohl zukünftig an Brisanz zunehmen, auch weil davon auszugehen ist, dass die weniger ehrlichen Leute die Vorteile, z.B. mit einem Zugangsdatensatz gleich Zugriff auf mehrere Titel erlangen, in ihrem Sinne ausnutzen werden.

Diablo 3

Diablo 3: Auch Health- und Mana-Globes zu comichaft?

Von G4SMan am Mittwoch 18 März, 2009 um 22:03 Uhr

Eines der ersten brandneuen Features, die mit der Ankündigung von Diablo 3 ans Licht kamen, waren die Health- und Mana-Globes, die eine deutliche Veränderung ins Spiel bringen sollen. Um es nochmal zusammenzufassen: Tränken soll weniger Bedeutung zukommen, dafür lassen nun Gegner die Globes fallen, mit denen sich die Spieler heilen können. Diesmal geht es aber nicht um das System als ganzes, sondern, ganz profan, um das Aussehen und den Klang der Globes. Ein User fand diese nämlich zu „cartoony“.

Hexendoktor Screenshot Bashiok meinte dazu, dass noch keine Videos oder Screenshots veröffentlicht wurden, auf denen die Globes in ihrer aktuellen Version zu sehen seien. Diese sollen nun mehr im Gothic-Stil verwurzelt sein und aussehen wie Räuchergefäße mit einer glühenden Kugel in der Mitte. Auch der Ton beim Aufsammeln wäre nun ein markanteres Geräusch. Wichtig sei laut Bashiok vor allem, dass man die Globes, bei all dem visuellen und akustischen Chaos um den Spieler herum, noch deutlich ausmachen können soll.

Erwähnenswert ist außerdem, dass Bashiok einen neuen BlizzCast für diesen Monat angekündigt hat. Die neue Folge soll sich fast ausschließlich um Diablo 3 drehen. Wir hoffen, dass sie ein paar neue Informationen bringen wird. Nahezu im selben „Atemzug“ erwähnte er noch ein Update des Bestiariums, welches wieder ein wenig interessanter ausfallen soll.

Blizzard

Blizzard ruft zur Teilnahme an Schreibwettbewerb auf!

Von Freynan am Samstag 14 März, 2009 um 2:21 Uhr

Vor gar nicht allzu langer Zeit startete Blizzard bereits einen Wettbewerb, in dem alle Zeichner, Grafiker und in sonst irgendeiner Weise künstlerisch begabten Fans ihr Können unter Beweis stellen konnten, indem sie einen Diablo-, WoW- oder Starcraft-Themenpark erstellen sollten.

Nun ist die Zeit für alle Hobbyautoren gekommen sich ebenfalls in einem Wettbewerb zu messen. Die Juroren sind niemand geringeres, als die hauseigenen Schreiberlinge von Blizzard. Bis zum 12 April können Teilnehmer aus aller Welt ihre eigenen Geschichten, die zwischen 3000 und 10000 Wörter lang- und in englischer Sprache verfasst sein sollen, einreichen. Die zur Auswahl stehenden Themen sind die bekannten Blizzard Universen: Diablo, Warcraft und Starcraft. Wer über eine flotte und lustige Feder verfügt, kann sich Hoffnungen auf den ersten Preis machen. Dass der Autor der besten Geschichte eine Replik des Frostmourne-Schwertes erhält, dürfte angesichts der Tatsache dass er sich ebenfalls über eine Einladung in Blizzards Hauptquartier freuen darf, wo er bei einem guten Essen Blizzards “masters of lore” trifft, beinahe nebensächlich sein. Sieben weitere Teilnehmer erhalten immerhin noch ein prall gefülltes Packet bestehend aus: Diablo Archive, Warcraft Archive, StarCraft Archive, und dem Warcraft War of the Ancients Archive.

Die Bedingungen, für die Teilnahme am “creative writing contest“, sind auf dieser Seite nachzulesen. Schade, dass die Einsendung eines Textes auf Deutsch wohl nicht als Zeichen von Kreativität angesehen, sondern eher als Regelverstoß gelten würde.

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Computerspiele als interaktives Medium sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unterhaltungsindustrie. Mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden US Dollar hat dieser beeindruckende Wirtschaftszweig in den letzten Jahren eine neue Dimension angenommen und die Herstellungskosten eines einzelnen Computerspieles bringen mittlerweile Entwicklungskosten zu Tage, die mit großen Hollywood Produktionen locker mithalten können.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.