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Diablo 3

Bashiok über den höchsten Level, Itemgewicht und Truhen

Von G4SMan am Dienstag 23 September, 2008 um 10:33 Uhr

Eine neue Woche hat begonnen und es sind noch 17 Tage bis zur BlizzCon, von der wir uns alle Informationen über zumindest eine neue Charakterklasse und vielleicht den einen oder anderen Augenöffner erhoffen. Aber bis dahin bleiben uns wohl weiterhin nur die Forenbeiträge Bashioks, in denen er gestern über den Maximallevel und das Gewicht von Items sprach. Außerdem müssen wir noch einen etwas älteren Beitrag nachreichen, in dem er auf Truhen und deren Inhalt eingegangen ist.

So brachte ein User die Frage ins Spiel, ob man wieder bis Level 99 aufsteigen könne, oder das System geändert würde. Bashiok antwortete darauf mit einem losen Zitat Jay Wilsons von der WWI, in dem er meinte, dass sie wahrscheinlich den bisherigen Maximallevel beibehalten werden. Vorstellbar wäre aber auch eine Erhöhung auf 100.

gp-trailer_chest.jpgIn einem weiteren Beitrag ging Bashiok auf die Idee ein, die Items in Diablo 3 mit Gewicht zu versehen, sodass die Anzahl Gegenstände, die ein Charakter tragen kann, über seine Attribute, vornehmlich Stärke, ermittelt wird. Seiner Meinung nach, würde das dem Itemmanagement wieder eine zu große Bedeutung einräumen, weil der Spieler dann, statt wie in den ersten beiden Teilen auf die Anzahl leerer Kästchen, auf seine maximale Tragekapazität achten muss. Diablo 3 soll den Fokus aber auf der Action haben und nicht auf dem Inventarscreen.

Auch in den WoW-Foren meldete sich Bashiok vor einer Weile zu Wort und erklärte, dass es keine verschlossenen Kisten mehr gibt und bisher auch keine Pläne diese wieder einzuführen. Weiterhin werden Truhen wahrscheinlich im allgemeinen etwas seltener platziert werden und dafür mit einer besseren Beute gefüllt sein. Dadurch soll es interessanter und spannender sein einen kompletten Dungeon zu durchforsten.

Diablo 3

Bashioks Freitag Nacht News: Änderung in der Dropanzeige

Von Freynan am Samstag 20 September, 2008 um 4:59 Uhr

Seit dem Erscheinen von Diablo 2 hat der linke Daumen zahlreicher Spieler eigentlich nur noch eine Aufgabe - er ist damit beschäftigt unentwegt die Alt-Taste zu drücken, damit einem auch ja alle gedropten Items angezeigt werden und kein Unique ungesehen auf dem Schlachtfeld zurück bleibt.

Laut Bashiok wird die Alt-Taste auch in Diablo 3 den selben Zweck erfüllen, obgleich es einige kleine Änderungen bezüglich der Dropanzeige geben wird. So werden in Diablo 3 sämtliche Namen gedropter Items, direkt nach ihrem Erscheinen, für etwa fünf Sekunden zu sehen sein, bevor sie langsam ausgeblendet werden. Dies geschieht, wohlgemerkt, ohne vorheriges Betätigen der Alt-Taste.
Drückt man diese im Anschluss, nachdem die Namen gedropter Items bereits ausgeblendet wurden, werden sie erneut für etwa fünf Sekunden angezeigt.

dropanzeige.jpgBashiok gibt zu, dass er sich erst von dieser neuen Methode der Dropanzeige habe überzeugen lassen müssen, jedoch sei diese Art der Itemschau äußerst intuitiv, da der Spieler eigentlich so direkt entscheiden kann, ob ein Gegner etwas für ihn nützliches fallen gelassen hat oder eben auch nicht.

Sind also die Zeiten vorbei, in denen Flüche und Verwünschungen durch zahlreiche Häuser und Wohnungen hallten, weil mal wieder eine ungeschickte Handbewegung dazu führte, dass ein D2 Spieler im Hardcore Modus statt der Alt- die Windows Taste erwischte, um kurz darauf das Ableben seines Charakters festzustellen?

Wer diese Frage für sich mit “NEIN” beantwortet, dem reichen fünf Sekunden offenbar nicht aus oder die traumatische Erinnerung, an einen dahingeschiedenen HC Char, infolge eines “Windows Tasten Unfalls”, sitzt einfach zu tief. In diesem Falle empfiehlt Bashiok jedenfalls vorsichtshalber eine Tastatur, mit der die Windows Tasten deaktiviert werden können oder alternativ einfach die Windowstasten zu entfernen.

Diablo 3

Update auf der Diablo 3 Seite mit neuem Gegnertyp

Von G4SMan am Donnerstag 18 September, 2008 um 19:41 Uhr

Wie versprochen kommen wir heute in den Genuss eines neuen Updates der offiziellen Diablo 3 Seite. Diesmal gibt es jeweils vier neue Artworks und Screenshots zu sehen. Von letzteren war allerdings einer schon bekannt. Hatte Bashiok nicht etwas versprochen, das wir noch nicht gesehen haben? Ja, und deshalb gibt es auch noch einen neuen Gegnertyp zu bestaunen: Den so genannten Dünenhai oder Dune Thresher, der sich durch den Wüstensand wühlt, um sich dann aus dem Hinterhalt auf seine Gegner zu stürzen.

WüstenhaiDie Artworks zeigen, neben den Dünenhaien, mit den Crater Assault Troops, eigentlich nur noch einen anderen Gegnertyp und eine Wüstenlandschaft. Die restlichen Artworks könnt ihr hier finden. Auf den Screenshots geht es unspektakulärer zu, weil wieder einmal nur die bisher bekannten Gegenden zu sehen sind. Dafür gibt es ein recht ansehnliches Bild einer Hexendoktorin, die eine Brandbombe zaubert und einen Barbar, der einen Kultisten zerlegt. Die beiden anderen Screenshots sind in unserer Galerie zu finden.Hexendoktorin

Der neue Gegnertyp spricht ja schon dafür, dass wir nochmal in die Wüste müssen, um dort ein wenig aufzuräumen. Wahrscheinlich wird man also Caldeum einen kleinen Besuch abstatten oder vielleicht sogar nochmal nach Lut Gholein kommen. Ansonsten spart sich Blizzard sicherlich die wirklichen Knaller für die BlizzCon am 10. und 11. Oktober auf.

Diablo 3

Das Physiksystem von Diablo 3 - Bashiok klärt auf

Von G4SMan am Donnerstag 18 September, 2008 um 11:35 Uhr

Da die Diskussion um das Verschwinden von Leichen und zerstörbarer Teile des Levels, in den offiziellen Foren immer noch in vollem Gange ist, äußerte sich Bashiok nochmals zu dem Thema. Diesmal noch mit Unterstützung durch den Tech Artist Julian, den er aus einer Mail zitierte. Als erstes ging er auf einen User ein, der die Frage stellte, warum man die Leichen nicht vom Physiksystem „entkoppeln“ und langsam ausblenden würde, sobald sie einmal ruhig liegen.

In a single player game with a class that maybe doesn’t use a ton of skills that interact with corpses in a significant way this could work, but in a multiplayer game there could potentially be hundreds of corpses piling up as they’ve never come to rest due to all of the player skills firing off.

Barbar ScreenshotSo wäre es im Singleplayer, mit nur einer Klasse, die mit wenigen Skills die Leichen beeinflussen kann, wohl möglich. Aber im Multiplayer, wenn mehrere Charaktere ihre Skills benutzen, würden sich so Berge von Leichen auftürmen können, weil sie selten ruhig liegen bleiben. Nebenbei erwähnte er, dass es auch bei weitem nicht so viel Spaß machen würde, wenn die Leichen einfach irgendwann an einer Stelle fest liegen bleiben und dann verschwinden.

Die zweite Frage, auf die Bashiok einging, betraf die Entscheidung, die Objekte in der Reihenfolge ihres Auftretens wieder verschwinden zu lassen. Stattdessen könnte man ihnen auch unterschiedliche Prioritäten zuordnen, beispielsweise von groß nach klein, und die Objekte mit der niedrigen Priorität als erstes verschwinden lassen. Tech Artist Julian meinte dazu, dass die Größe eines Objektes nicht der entscheidende Faktor ist, sondern dessen Komplexität. In Diablo 3 wären die Objekte, insbesondere die Leichen, allerdings alle recht ähnlich (Kopf, Torso etc.). Deshalb sei dieses System nicht gut umzusetzen.

Weiterhin meinte Julian, dass sie neben dem neuen System (Anzahl und Reihenfolge) noch das alte System, dass nämlich Objekte einfach nach einem gewissen Zeitraum ausblendet, benutzen würden. So können sie wohl jedes Objekt einem der beiden Systeme zuordnen. Dabei geht es darum, dass beispielsweise ein zerstörter Tisch keine Leichen verschwinden lässt.

d2deathlogo-640x.jpgAbschließend wollen wir noch auf einen anderen Beitrag Bashioks eingehen. Ein User fragte dort, wie das Verknüpfungssymbol von Diablo 3 aussieht. Zur Zeit wäre es wohl der Diablo-Schädel, den Ihr auf dem Artwork an der Seite sehen könnt. Laut Bashiok war dies vor langer Zeit eine Grafik für Diablo 3, aus der einfach das mittlere „I“ entfernt wurde, um dann als Diablo 2 Material veröffentlicht zu werden. Die letzten Worte von Bashiok lassen wir einfach mal unkommentiert.

The update tomorrow is pretty cool, it’s something you haven’t seen before.

Diablo 3

Interviews mit Jay Wilson und Leonard Boyarsky

Von G4SMan am Dienstag 16 September, 2008 um 23:55 Uhr

Nachdem sich Jay Wilson in der letzten Woche ein wenig rar gemacht hat, wurden heute gleich zwei Interviews mit dem Lead-Interview-Designer veröffentlicht. Allerdings gibt es, obwohl beide ein wenig länger ausgefallen sind, nichts Neues zu entdecken. So ging es in beiden Interviews um den Design-Prozess und die Verbindungen zu Diablo 2. Auch der Wegfall des Nekromanten wurde in beiden besprochen.

Im Interview mit VideoGamer.com sprach Wilson, neben einigen anderen Dingen, über den Stellenwert des Coop-Modus. Seiner Aussage nach, liegt die durchschnittliche Spieleranzahl in einem Diablo 2 Spiel im Battle.net bei nur 1,2. Also spielen fast alle alleine. Die Gründe dafür sind die Möglichkeiten von anderen getötet  oder um seine Beute gebracht zu werden. Mit Diablo 3 will Blizzard aber die Fehler, die im zweiten Teil gemacht wurden ausbügeln, um das kooperative Spiel zu fördern.

Hexendoktor ScreenshotBei seinem Interview mit AbleGamers.com erhielt Jay Wilson noch Unterstützung von Lead-World-Designer Leonard Boyarsky, der übrigens seinerzeit schon an Fallout mitgearbeitet hat. Interessantester Punkt in diesem Interview, dem ersten von zwei Teilen, ist die wohl sichere Absage an DirectX 10. So gibt es zurzeit, weder Pläne Diablo 3 zu einem Vista-exklusiven Titel zu machen, noch das Spiel überhaupt mit DirectX 10 Unterstützung auszustatten. Unter dem noch viel genutzten DirectX 9 soll das Spiel aber jetzt schon auf den unterschiedlichsten Systemen gut laufen.

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Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt, angefangen natürlich mit Action Rollenspielen wie Diablo 3, über Arcade-Computerspielen für die Konsole, Strategie-Spielen für den PC, Online Spiele in einem Casino sowie MMORPGs. Für jeden Geschmack lässt sich da etwas finden. Wenn man dabei vor Augen hat, wie die ersten Spiele etwa in den 70er Jahren aussahen, wirken die heutigen Spiele mit den neuesten Graphiken umso beeindruckender und liefern einen noch nie dagewesenen Realismus. Mit immer leistungsstärkeren Computern sind der Zukunft der Computerspiele keine Grenzen mehr gesetzt.