Während Blizzard im Laufe der gestrigen, hauptsächlich an Investoren gerichteten Quartalstelefonkonferenz den Zuhörern die Absicht verkündete, Diablo 3 nun letztendlich im 2. Quartal 2012 zu veröffentlichen, wollte man wohl auch der Spielerseite einen kleinen Gefallen tun und veröffentlichte ein knapp anderthalb Minuten langes Video, in welchem bisher kaum öffentlich in Erscheinung getretene Mitglieder des Diablo 3 Entwicklerteams den Zuschauern versichern, wie herausfordernd und hart die höheren Schwierigkeitsgrade, allen voran der Inferno-Modus, sein werden.

Einen Haken hat die Sache allerdings, denn den wirklichen Hardcore-Fans dürfte dieses Video bereits bekannt sein, wurde es doch bereits während des Diablo 3 Gameplay and Auktionshaus-Panels auf der zurückliegenden BlizzCon 2011 gezeigt.

Ganz klar positiv bewertet werden kann an dieser Stelle jedoch, dass, nach den zahlreichen Meldungen über vorübergehend oder dauerhaft gestrichene oder gar nicht erst implementierte Features in den letzten Wochen, der Inferno-Modus offensichtlich noch im Spiel verblieben ist! Gut, vielleicht eine etwas zynische Betrachtungsweise, doch man kann sich durchaus die Frage stellen, warum Blizzard gerade heute mit einem recycelten Video den Fans zu zeigen versucht, wie schwierig Diablo 3 später wird, um in Kommentaren ihrerseits die rhetorische Frage beantwortet zu bekommen, was sie, die Fans, von den härteren Schwierigkeitsgraden halten. Irgendwie muss man die Fans natürlich jetzt bis voraussichtlich irgendwann ins zweite Quartal hinein noch bei Laune halten; aber etwas aktuelleres Bildmaterial hätte es schon sein dürfen.

Barney Stinson, selbst ein großer Diablo 3 Fan, kommentierte das angestaubte Video zum Schwierigkeitsgrad von Diablo 3 im Endgame wie folgt:

“Neu ist immer besser!”

Dem ist, in diesem Fall zumindest, nichts hinzuzufügen.


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