Blizzard streicht ca. 600 Stellen, die wenigsten jedoch im Entwicklungsbereich
- Donnerstag, 1.03 2012 - 17:13 Uhr
- von Freynan
- 25 Kommentare
Blizzard gab jetzt in einer Pressemitteilung bekannt, dass man weltweit etwa 600 Stellen zu streichen gedenkt, 90 Prozent davon jedoch nicht im Entwicklungsbereich. Die konstante Neubewertung von Teamgrößen und Prozessen sei für jedes Unternehmen notwendig, um auf lange Sicht erfolgreich sein zu können, wird Blizzard-Mitbegründer Mike Morhaime in der Meldung zitiert. Wie die gesamte Spieleindustrie, so müsse auch Blizzard sich den geänderten Anforderungen eines sich entwickelnden Marktes anpassen, was auch einige schwierige Entscheidungen mit sich brächte, heißt es sinngemäß weiter. Diese Notwendigkeiten machten es jedoch keineswegs einfacher, sich von einigen Mitarbeitern verabschieden zu müssen, so Morhaime.
Unpopulär sind Stellenstreichungen immer, besonders wenn sie von einem Unternehmen vorgenommen werden, welches mit erfolgreichen Umsatz- und Gewinnzahlen aufwarten kann; doch in der Tat sind sie aus unternehmerischer Sicht ab und an schlichtweg notwendig und nicht immer, wie gerne unterstellt, einzig ein Mittel den Profit noch etwas zu steigern.
Blizzard beschäftigt aktuell weltweit um die 5000 Mitarbeiter, wovon jedoch nur eine Minderheit direkt mit Entwicklungsarbeiten in Irvine betraut ist, der einzige Standort, an dem Blizzard nach der Schließung des Diablo 1 und Diablo 2 Entwicklerstudios Blizzard North entwickeln lässt. Da sind 600 gestrichene Stellen zwar schon eine Hausnummer, doch eine etwas mehr auf die Community zugeschnittene Mitteilung Morhaimes, veröffentlicht im Battle.net Forum, legt nahe, dass dafür in anderen Bereichen mit Neueinstellungen zu rechnen ist. Bei aktuell mehr als 150 als vakant ausgeschriebenen Stellen, durchaus glaubhaft. Da dürften auch die etwa 60 Entlassungen im direkten Entwicklungsbereich – darunter keine beim WoW-Entwicklerteam – kaum ins Gewicht fallen. Verglichen mit der Hire-and-Fire-Praxis so manch anderen Entwicklers, wo nicht selten ganze Studios nach der Fertigstellung eines Titels geschlossen und die Mitarbeiter entlassen werden, dürfte Blizzard nach wie vor einer der Arbeitgeber der Spielebranche sein, in welchem das Groß der Belegschaft mehr als nur ein Jahr in die Zukunft planen kann. Alle von der aktuellen Entlassungswelle betroffenen Blizzard-Mitarbeiter erhalten zudem “Abfindungszahlungen und weitere Unterstützung”, wie Morhaime in seiner Forenmeldung erklärte.







Ich tippe dann einfach mal dadrauf, das der Großteil hiervon Gm`s sind.^^
Bei der zurückgehenden Spieleranzahl von WoW eigentlich nicht weiter verwunderlich.
Solang keine Entlassung das Releasedatum von Diablo 3 verzögert wird es wohl nicht bemerkbar sein, bei der Anzahl an Angestellten
Aber es ist gut zu hörn, das den Entlassen Mitarbeitern geholfen wird, da es für sie sicher nicht leicht ist ihren Job bei einerr so großartigen Firma wie Blizzard zu verlieren.
Vielleicht hat sich aber Blizzard auch einfach etwas übernommen, mit ihrer Anzahl an Mitarbeiter. ^^
Jo die Spielerzahlen WoW's sinken ja kontinuierlich. Kein Wunder das sie da Leute entlassen. Hoffentlich wirkt sich das nicht auf D3 aus. Ich denk die Entlassenden finden aber relativ ne neue Stelle. Wer kann schon behaupten bei Blizz gearbeitet zu haben ? Ich drück ihnen jedenfalls die daumen
weg mit bashiok
@ Topic:
Kann man nur schwer einschätzen. Man weiß ja auch nicht wirklich, was die alle so gemacht haben. Wahrscheinlich Umstrukturierungsmaßnahmen. Bin trozdem etwas überrascht, dass hier gestrichen wird. Hat irgendwie nen bitteren Beigeschmack... Trotzdessen glaub ich übrigens auch, dass die recht schnell wieder in Lohn und Brot kommen. Und soo schlecht werden die bestimmt nicht verdient haben.
Solange nicht die Gewerkschaft zu Solidaritätsstreiks aufruft und sich der Erscheinungstermin von D3 um 2 Monate verzögert geht es ja alles noch...
War gestern schon mein erster Gedanke als ich es woanders las. Die hauen das überflüssige WoW-Servicepersonal raus.
sorry, besser 
Ich kann da nur zustimmen, die WoW-Server werden immer leerer. Ich habe selber auf einem eher weniger bevölkerten Server gespielt, aber wenn ich jetzt zu Hauptraidzeiten in der Hauptstadt stehe, erinnert mich das eher an ne nächtliche Landstraße
nr 1: bashiok
nr 2: d digge jay
tut ma ja sooooooo leid das da jmd entlassen wird....is so interessant wie wenn in china n sack reis umfällt...einfach nur------> WAYNE!!!!
so isses nunma im leben.....
nr 2: d digge jay
tut ma ja sooooooo leid das da jmd entlassen wird....is so interessant wie wenn in china n sack reis umfällt...einfach nur------> WAYNE!!!!
so isses nunma im leben.....
gebe ich blizz recht mann muss halt auch mal paar stellen streichen um btw neuen wind reinzubringen !!!! und wenn ich mir zb wow ansehe wirds langsam zeit für so einen schritt !!!!
aber egaal so lange diablo geil wird solls mich nicht stören!!11
yeaha @jareth...so ischs nunmal.....solltest du irgendwann deine grundschule abbrechen isses mir au egal

such is life....btw rly sinnfreies kommentar von dir.....
Hmm, leider ist das immer so ne Sache. Es ist anscheinend, bin da leider ein bisschen weit weg von, usus ganze Teams hinauszuwerfen, sobald ein Titel fertig oder fast fertig ist. Ich finde es für das Personal schon schlimm, man kann nie längerfristige Planungen für sein Privatleben machen, da man ja arbeits und damit einkommenstechnisch immer nor von Titel zu Titel planen kann. Habs jetzt auch nicht mehr ganz im KOpf, aber 600 Stellen zu streichen, von k.A. 6000 sind auch 10% Stellenabbau. Was eigentlich das erschreckenste daran ist, ist das es anscheinend auch keinen interessiert.
Da sieht man, dass man heutzutage nicht einmal bei Blizzard drauf verlassen kann, einen gesichterten Job zu haben. Als normaler Programmierer verdient man doch eh nicht so viel oder ? 600 Mitarbeiter von 5000 find ich doch schon relativ viel, wenn man bedenkt, dass Schlecker die Hälfte aller Läden schließt (die sind ja jetzt insolvent) und Blizzard im Vergleich mehr als 10 % immerhin seiner Mitarbeiter entlässt. Aber wie schon richtig gesagt, schwinden ja auch Einnahmen durch sinkende WoW-Spieler Zahlen. Ich hoffe einfach mal, dass es wie im offiziellen Bericht nur um "Entlassungen aus unternehmerischen Gründen handelt" und nicht nur der Profit im Vordergrund steht. Das wäre wohl nicht wirklich nett für die entlassenen Leute.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob man das einfach so pauschalisieren sollte. Das Problem dabei ist dass kein Mensch weiß wie deren Verträge ausgesehe haben. Vielleicht waren es auch z.T. Projektbezogene Stellen die wegfallen auch was das Marketing o.ä. angeht. Ich glaube auch nicht dass besonders kurz vor dem D3 release sich irgendjemand ernsthaft darüber gedanken macht, dass der Cashflow im Hause Blizzard zum stillstand kommt. Denn jetzt wird doch erst richtig angegriffen und ne wow Erweiterung steht doch auch schon kurz vorm release ...
Leider ist es in der Computerspiel-Branche so, dass die Jobs nach einem erledigten Auftrag meist nicht sicher sind.
Dies ist aber auch ganz natürlich. Warum sollte jemand beschäftigt werden, wenn derjenige nicht mehr benötigt wird? Meistens natürlich dann, wenn ein Spiel fertig gestellt ist. Seit ein paar Jahren aber ebenso bei Verlust von MMORPG-Spielern, wodurch ja der Support nicht mehr weiter in großen Umfang benötigt wird.
Aber da muss sich ein Mitarbeiter wohl vorher auch schon Gedanken zu gemacht haben, da es sich hier ja um logische Konsequenzen handelt.
Wie schon gesagt, finden diese aber, wohl gerade auch in der Branche, wieder "schnell" einen neuen Arbeitsplatz.
Das mag sein, und klar, gute Programmierer bekommen schnell wieder eine neue Arbeit, aber versuche mal einen Kredit für ein Haus oder ein Auto zu bekommen, wenn Du "nur" ein befristetes Arbeitsverhältnis hast, das mag in den USA gehen, aber hier kannst Du das vergessen. Das meinte ich mit Planungssicherheit, dein Privatleben stagniert, weil Du nicht planen kannst und dadurch nicht weiter nach vorne kommst. Aber vll. ist das auch eine endlos Debatte. Wie sagen die Schwaben so schön, ein Geschmäckle hats trotzdem.
Ich verstehe die leute nicht die sagen ,,ach wenn das nicht die spieleschmiedeabteilung betrifft dann ist es ja nicht so schlimm" >.<
600 verlieren ihre arbeit ... das sind schon sehr viele stellen.
Gerade auch in hinblick auf die spielebranche.
Nun leider sind das natürliche betriebliche vorgänge um die rentabilität
zu gewähren.
Die werden sicherlich etwas neues finden :-)
In der heutigen Zeit ist das ja eigentlich nichts ungewöhnliches. Man muss halt Zukunftsorientiert handeln.

Außerdem kann Blizzard ja nicht so viele durchfüttern wenn sie für manche Spiele 10 Jahre Entwicklungszeit brauchen
Wenn D3 so einschlägt wie ich es hoffe, verdient Blizzard so viel Kohle das sie wieder ein paar mehr einstellen können.
Naja 600 stellen denke die meisten werden wirklich gms sein da WoW einfach zur Zeit bergab geht....Trotz angeblich steigenden Spieler.Und naja man weis halt nicht was intern los ist bei Blizzard welche Projekte laufen oder wie sie laufen..zB Titan sc2 addon wow addon und diablo 3 bzw WC 4
?
Stellen streichen heißt ja nicht umbedingt was schlechtes für die Spiele.Für die Menschen jedoch ist es natürlich schade aus so einem großen bekannten unternehmen geworfen zu werden^^.Mein Traum seit jahren für Blizzard Spiele zu entwickeln....Traum oder Realität Studium abwarten und erfahrungen sammeln.
Denke mal größenteils Entwickler der WoW Sparte die bei den abgehenden WoW Spielerzahlen nicht mehr gehalten werden können.
Letztend Endes handelt es sich um sein sehr großes Unternehmen. Ich habe irgendwo gelesen, dass es sich bei den Entlassungen ja um Mehrfachbesetzungen in verschiedenen Abteilungen gehandelt hat, die einfach redundant waren. Solange die übrig gebliebende "Kernbesetzung" alle Blizzard Titel ordnungsgemäß pflegen und warten kann, ist für uns als Spielergemeinde ja alles in Ordnung.
Schade ist es ja natürlich für die entlassenen Arbeitnehmer. Ich habe mir Blizzard immer als schönen Arbeitgeber vorgestellt. Aber mit den Referenzen bekommen die bestimmt einen Nachfolgerjob
Finde ich nicht so toll von Blizzard. Sie sind zwar ein großes Unternehmen mit vielen Mitarbeitern, aber man hat ja auch große Gewinne. Man sollte die Mitarbeiter am Erfolg teilhaben lassen anstatt sie zu feuern. Auch wenn sie nicht an der Entwicklung beteiligt sind. Es ist nun mal ein Gesamtunternehmen.
mfg Stevijo
Manchmal habe ich das Gefühl, dass hier einige nicht aufmerksam lesen.
.
Steht doch eindeutig im Text, das die Kürzungen im Entwicklerteam nicht im WOW Bereich stattfanden. Das die anderen 90% GM's sein können, ist gut möglich. Ich denke mal die haben alle Entwickler des alten Runensystems gefeuert
Und zum Thema, dass man nicht langfristig damit planen kann, wer hat denn heutzutage noch einen unbefristeten Vertrag? Man kann glaube ich irgendwann abschätzen, wie sich das Arbeitverhältnis zum Arbeitgeber entwickelt. Grade in dieser Branche. Ich denke aber auch, das ein WOW GM nicht gut verdient. Besonders in Amerika. Ich hab Beruflich viel mit amerikanischen Firmen zu tun und die haben zum Teil schon arge Arbeitszeiten und Budgets. Was exakt die verdienen ist schwer abzuschätzen, aber reich wird man als normaler Angestellter ohne Führungsverantwortung sicher nicht.
Es ist natürlich immer traurig, wenn man hört, dass Leute entlassen werden. Aber so ist der Lauf der Dinge. Kann jeden treffen.
Ich weiß nicht genau ob die Antwort schon gegeben wurde...

Ich frage mich warum diese Stellenstreichung kommt, Redundanz?
Wir hatten doch letztens erst nen Bericht über Activision/Blizzard und deren Rekordzahlen...
Ich dachte zumindest dann kann man erwarten, dass die Stellen sicher bleiben, Bankenkrise is auch schon länger rum, aber ich bin nicht der versierteste Wirtschaftler
mfg ElDuderino
Find ich sehr schade
hoffentlich war das keine fehlentscheidung...
Ich glaube weniger dass Blizzard das wollte sondern eher Activision. Aber das selbe findet ja auch gerade bei AMD statt, und "Führungskräfte" sind wohl immer zu ersetzen. Habe selber schon genug erlebt die einfach nur schlecht waren.
Solange nicht merklich Leute aus der Entwicklung fliegen ist alles ok finde ich. Aber so oder so traurig für die 600 Menschen, ganz klar.