Blizzard äußert sich zur aktuellen Diablo 3 Account-Hack-Welle

  • Dienstag, 22.05 2012 - 15:32 Uhr
  • von Freynan

Schon kurz nach dem Release von Diablo 3 meldeten sich immer mehr Diablo 3 Spieler deren Account offensichtlich in Hände gelangt war, in die er nicht gehört. Die von den Account-Hacks betroffenen Zocker fanden zunächst ein geändertes Battle.net Passwort vor und anschließend ihre Charaktere jedweder Items beraubt. Die Meinungen dazu, wie es zur Kompromittierung der Accounts hat kommen können, gehen auseinander und auch eine aktuelle Äußerung Blizzards gibt keinen Aufschluss darüber, ob ggf. irgendwelche Battle.net Sicherheitslücken ausgenutzt wurden oder ob auf besagte Accounts auf die traditionelle Art und Weise zugegriffen wurde, was laut einer Wortmeldung des deutschen Community Managers Ulvareth bislang in allen bestätigten Fällen von Account-Missbrauch der Fall gewesen sein soll.

Das offizielle Statement beinhaltet demnach auch weitgehend nur noch einmal sämtlicheHhinweise dazu, wie man sich selbst auf herkömmliche Weise bestmöglich vor einem Account-Diebstahl schützen kann:

“Wir möchten kurz auf die aktuellen Berichte über eine mögliche Kompromittierung von Battle.net® und Diablo® III eingehen. Wie schon in der Vergangenheit – beispielsweise bei World of Warcraft®-Erweiterungen – kommt es nach der Veröffentlichung eines neuen Spiels regelmäßig zu vermehrten Meldungen von Kompromittierungen persönlicher Accounts und genau dieses Phänomen erleben wir jetzt auch bei Diablo III wieder. Uns ist bewusst, wie unangenehm es ist, Opfer eines Accountdiebstahls zu werden und wie immer werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um unseren Spielern dabei zu helfen, die Sicherheit ihrer Accounts aufrechtzuerhalten – und wir freuen uns über jeden, der seinen Teil dazu beiträgt. Auf unserer Website zur Accountsicherheit, www.battle.net/security, könnt ihr nachlesen, was ihr selbst tun könnt und welche internen bzw. externen Hilfsmittel wir zur Gewährleistung der Accountsicherheit einsetzen.

Des Weiteren möchten wir euch versichern, dass der Battle.net Authenticator und Battle.net Mobile Authenticator (eine kostenlose App für das iPhone und Android-Geräte) nach wie vor zu unseren effektivsten Mitteln zum Schutz vor Accountkompromittierungen gehören und wir möchten wirklich allen ans Herz legen, diese zu nutzen. Außerdem haben wir vor Kurzem noch einen weiteren Dienst eingeführt: die „Mobilen Benachrichtigungen“. Über diese könnt ihr mit jedem SMS-fähigen Mobiltelefon gesperrte Battle.net-Accounts wieder entsperren, euren Accountnamen wiederherstellen, euer Passwort zurücksetzen oder einen verlorenen Authenticator entfernen. Wahlweise könnt ihr die Mobilen Benachrichtigungen auch so konfigurieren, dass ihr eine SMS erhaltet, die euch über wichtige (und möglicherweise ungewollte) Änderungen informiert, sollten ungewöhnliche Aktivitäten auf eurem Account festgestellt werden.

Weitere Informationen zum Authenticator findet ihr unter:
http://eu.battle.net/support/de/article/battle-net-authenticator-faq

Weitere Informationen zum Battle.net Mobile Authenticator findet ihr unter: http://eu.battle.net/support/de/article/battle-net-mobile-authenticator-faq

Weitere Informationen zu den Mobilen Benachrichtigungen findet ihr unter:
http://eu.battle.net/support/de/article/battlenet-sms-protect

Daneben verfügt Battle.net auch noch über weitere Sicherheitsvorkehrungen. Stellt Battle.net ungewöhnliche Einloggvorgänge auf eurem Account fest – wie das Einloggen von einem unbekannten Standort – kann es sein, dass wir euch um zusätzliche Informationen bitten (wie die Beantwortung eurer Sicherheitsfrage) und/oder darum, euer Passwort auf der Battle.net-Website zurückzusetzen. Spieler von World of Warcraft können mit dieser Sicherheitsmethode bereits in Kontakt gekommen sein und auch Diablo III-Spielern kann sie von nun an begegnen.

Wie immer möchten wir euch abschließend noch auf unser Tool „Hilfe, ich wurde gehackt!“ hinweisen, das ihr unter http://eu.battle.net/de/security/help findet und das euch im Falle einer Accountkompromittierung helfen kann.”


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