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Diablo 3

Diablo 3 – Bashiok erklärt die verschiedenen Waffentypen

Von G4SMan am Freitag 3 September, 2010 um 10:39 Uhr

Nach all den Interviews im Verlauf der gamescom, hat Jay Wilson nun sicherlich eine Pause verdient. Nichtsdestotrotz geht Community Manager Bashiok wieder seiner Tätigkeit nach und versorgt uns mit mehr oder weniger gehaltvollen Beiträgen im offiziellen Forum. So wunderten sich manche Fans über das große Artwork des Barbaren auf den aktuellen Screenshots, das einen nicht unerheblichen Teil des Inventars einnimmt (siehe Bild unten). Bashiok verriet nun, dass an der Stelle des Bildes ein neues Element der Benutzeroberfläche seinen Platz finden wird, das noch nicht angekündigt und absichtlich während der Präsentation versteckt wurde.

itemslots_gamescom2010_2 In einer längeren Diskussion in den offiziellen Forum ging es dann noch um die Unterschiede zwischen dem Kampf mit zwei Waffen, einer Waffe und einem Schild und dem Kampf mit Zweihandwaffen. In diesem Rahmen kam auch noch die Frage auf, ob es viele Fertigkeiten gibt, die einen bestimmten Waffentyp erfordern. Letzteres verneinte Bashiok weitestgehend. Lediglich der Mönch wird einige Fertigkeiten haben, die Stäbe oder Faustwaffen erfordern. Für den Hexendoktor und die Zauberin gilt, dass beide nur Fertigkeiten haben, die auch ohne Waffen funktionieren; was sie natürlich nicht davon abhalten soll, welche zu benutzen. Der Barbar muss einfach nur irgendeine Waffe in der Hand halten. Im Anschluss erklärte er die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Typen von Nahkampfwaffen.

Die Hauptphilosophie und Absicht hinter den drei Typen von Nahkampfwaffen ist sie alle nützlich zu machen, aber auch mit offensichtlichen Kompromissen zu versehen. So sind zwei Waffen und Zweihandwaffen im Moment so ausbalanciert, dass die Wahl eines der beiden mehr eine ästhetische Entscheidung ist. […] Offensichtlich kommt es dabei auf die Abstimmung von Affixen an, insofern ein Gegenstand gegenüber zwei steht, aber das ist die Absicht und so ist es zur Zeit ausbalanciert und funktioniert im Spiel. Im Vergleich zum Gebrauch von [nur einer Waffe und] einem Schild soll es so oder so nützlich sein, aber mit einem Schild gewinnt man offensichtlich etwas Überlebensfähigkeit hinzu. Der Rückgang beim Schaden sollte also durch eine bessere Chance zu überleben und die Fähigkeit größere Risiken eingehen zu können, ausgeglichen werden.
[...]
Natürlich gibt es Unterschiede in der Art, wie sie [zwei Waffen und Zweihandwaffen] sich spielen. Zweihandwaffen sind größer und langsamer, aber fühlen sich mächtiger an. Zwei Waffen sind viel schneller. Was ich meinte ist, dass sie vom Schaden her so ausbalanciert sein sollten, dass man, egal ob man nun zwei Waffen oder Zweihänder nutzt, mit der gleichen Geschwindigkeit durch die Gegner kommt. Ein langsamer Schlag mit einer Zweihandwaffe würde einigen Schlägen mit zwei Waffen ebenbürtig sein.

Ein Fan fragte im Verlauf der Diskussion, ob es wieder möglich sein wird, sich auf einen Waffentyp zu spezialisieren, wie es der Barbar in Diablo 2 konnte. Bashiok machte daraufhin eine interessante Andeutung. So gibt es Möglichkeiten den Umgang mit bestimmten Waffenarten zu verbessern, aber das wäre alles, was er dazu sagen kann. Nun steht natürlich die Frage im Raum, wie das von statten gehen wird. Was glaubt ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Diablo 3

Diablo 3 nimmt langsam Formen an – Jay Wilson im Interview mit IGN

Von G4SMan am Mittwoch 1 September, 2010 um 20:59 Uhr

Auch fast zwei Wochen nach der gamescom werden immer noch hier und da einige Info-Häppchen veröffentlicht. Auch die Kollegen von IGN hatten die Gelegenheit, Jay Wilson ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Zwar gab es wieder viel Bekanntes zu lesen, aber er wurde auch ein wenig konkreter, als es um die Vorstellungen auf der kommenden BlizzCon ging. Wie es scheint, können wir uns nämlich auf eine Ankündigung des neuen Fertigkeiten-Systems freuen. Was darüber hinaus kommt, blieb allerdings weiterhin im Dunkeln. Im weiteren Gesprächsverlauf hat Wilson aber noch ein paar andere Infos vom Stapel gelassen.

ss-20100818_09 Im Fokus des Gesprächs stand anfangs der aktuelle Entwicklungsstand von Diablo 3. Wie schon bekannt, arbeitet man im Hause Blizzard derzeit an allen Ecken des Spiels. Was aber ein gutes Zeichen sein könnte ist, dass sie sich weitestgehend nicht mehr in der Planungsphase befinden. In nahezu allen Bereichen geht es jetzt nur noch darum Inhalte zu erstellen und im Anschluss zu verfeinern. Lediglich mit der Präsentation der Geschichte und der Quests, ist man, wie Wilson schon an anderer Stelle erwähnte, noch nicht zufrieden. Ansonsten gibt es auch einige Bosse und Gebiete, die noch nicht gebaut sind, aber zur Zeit arbeite man, laut Wilson, unter Hochdruck daran. Bezüglich des Spielaufbaus, verglich er den dritten Teil wieder einmal mit dem Vorgänger. So wird Diablo 3, wie schon bekannt, in etwa genauso umfangreich sein, wie Diablo 2. Aber wie Wilson nun durchblicken ließ, wird auch die Länge der einzelnen Akte sehr ähnlich sein.

Hexendoktorin Des Weiteren wird Diablo 3 auch die grobe Struktur der Quests mit seinem Vorgänger gemein haben. So wird es keine ausschweifenden Nebenquests geben, sondern lediglich optionale Aufgaben, bei denen es dem Spieler offen steht, diese zu meistern. Diese werden auch nicht im Logbuch verzeichnet. Wilson sprach davon, dass man beispielsweise an einer Stelle ein Portal zur Hölle schließen kann. Hat man dies erledigt, erscheint eine Nachricht, dass es in dieser Region noch drei weitere Portale gibt. Der Spieler kann nun entscheiden, diese zu suchen und zu schließen oder sie einfach Links liegen zu lassen. Es wird also kein komplexes Quest-System geben. Die Prämisse ist aber, dem Spieler den Anreiz zu geben, die Gebiete im Spiel zu erkunden. So sind Monster und besondere Ereignisse weiterhin zufallsgeneriert.

ss-20100129_02 Wie schon erwähnt, wird unter anderem das neue Fertigkeiten-System auf der BlizzCon angekündigt und näher erläutert, aber Wilson ließ es sich nicht nehmen, ein paar Info-Bröckchen fallen zu lassen. So gibt es nun ungefähr 20 aktive Fertigkeiten (wohl pro Charakter; denn insgesamt wäre das ein wenig mager) und ein wenig mehr Passive. Eine Schwäche von Diablo 2 war dabei, dass der Spieler zu viele Punkte in Fertigkeiten investieren musste, die er gar nicht nutzen wollte. Das soll nun anders werden.
Im Folgenden sprach er noch über die Handwerker und ein wenig über den kooperativen Teil des Spiels. Dabei erwähnte er, dass man im Team ein wenig mehr Erfahrung erhalten wird und damit schneller aufsteigen kann. Allerdings wird das Spiel mit anderen auch deutlich schwieriger, sodass die Spieler gut beraten sind zusammen zu kämpfen und sich gegenseitig zu unterstützen. Dazu sollen auch die unterschiedlichen Klassen beitragen.

Diablo-3.net

User-Spielbericht zur Diablo 3 Demo

Von Freynan am Mittwoch 1 September, 2010 um 17:50 Uhr

In diesem Jahr präsentierte Blizzard erneut die Vorjahresversion der Diablo 3 Demo auf der Spielemesse Gamescom. Ein Umstand, der in unserem Redaktionsteam nicht gerade für Freudensprünge sorgte, gelten viele der Demoinhalte doch als bereits als längst überholt.
Wer sich jedoch auf der Gamescom 2009 noch nicht ins große Schnetzelabenteuer gestürzt hatte, für den bot auch die Vorjahresdemo noch mehr als genügend Anreize, sich über Stunden in die obligatorische Warteschlange vor dem Blizzard-Messestand einzureihen, um erstmals Diablo 3 anzuspielen.

Einer, der Diablos Lockruf nicht wiederstehen konnte, war unser Community-Mitglied Psyconix, der sich – leider als einziger – an der diesjährigen User-Review-Aktion beteiligt hat und uns somit alle an seinen ersten Spielerlebnissen mit Diablo 3 teilhaben lässt. Vielen Dank an dieser Stelle!

Hier geht es zur Diablo 3 User-Demo-Review von Psyconix

Weitere User-Demo-Reviews aus dem Vorjahr

Diablo 3

Jay Wilson im Interview im G4tv über Runen und Spruchrollen

Von G4SMan am Samstag 28 August, 2010 um 13:49 Uhr

Wie zu erwarten, gab Jay Wilson im Verlauf der gamescom 2010 einige Interviews. Diese ähnelten sich zwar alle ziemlich stark, aber hin und wieder waren dem Lead Designer einige hoch interessante Informationen zu entlocken. So geschehen in einem Interview mit G4tv. Nach ein wenig Geplänkel über die Artisans und das Crafting-System, sowie die Designentscheidungen, die zu dem System geführt haben, sprach Wilson noch ein paar andere interessante Themen kurz an, wobei er (jedenfalls noch) sehr oberflächlich blieb. Dabei ging es um Runen und eine neue Art von Spruchrollen.

scroll_of_wealth Der Hauptgrund, warum schon Beginn des Designprozesses von Diablo 3 die Stadtportal Spruchrollen aus dem Spiel genommen wurden, war die Möglichkeit, mit ihnen aus Kämpfen zu fliehen, was ein zu großer Eingriff in die Kampfmechanik von Diablo 3 gewesen wäre. Allerdings bleibt mit dem Wegfall auch ein positiver Aspekt auf der Strecke und zwar die Möglichkeit, das schnell gefüllt Inventar bei den ortsansässigen Händlern zu leeren. Um aber nicht die ganze Zeit mit einem vollen Inventar herumzulaufen, hat der Spieler, neben der Möglichkeit Gegenstände zu zerlegen, auch eine neue Spruchrolle zu seiner Verfügung. Wilson erwähnte – und es war nicht mehr als eine Erwähnung – im Verlauf des Interviews sogenannte „scrolls of wealth“ (zu Deutsch: „Schriftrolle des Reichtums“). Mit ihnen wird es möglich sein, Gegenstände auch außerhalb von Ortschaften zu verkaufen. Mehr sagte er aber leider nicht dazu.

diablo2_hydra Im Anschluss kam er noch auf das Runen-System zu sprechen und ließ durchblicken, dass es mittlerweile für nahezu alle Klassen und Fertigkeiten implementiert ist. Des Weiteren erklärte er, dass manche der Runen nur die Werte einer Fertigkeit verändern werden. Er sagte aber im selben Atemzug, dass das Team viel Arbeit investiert hat, um auch möglichst viele deutliche Veränderungen der Fertigkeiten durch die Runen einzubauen, die nicht nur die Werte betreffen. Als ein Beispiel nannte Wilson eine seiner Lieblingsfertigkeiten, „Hydra“ , die zum Arsenal der Zauberin gehört. Ohne Runen ist die Fertigkeit ihrem Pendant aus Diablo 2 sehr ähnlich. Zur Erklärung: Ein mehrköpfiger Feuerdrachen steigt aus dem Boden auf und beschießt Feinde mit Feuerbällen.

Je nach Rune, verändert sich in Diablo 3 das Element des Drachen. So wird sich nicht nur die Attacke verändern, also Giftpfeile, Eisbolzen oder Kettenblitze, statt Feuerbällen. Auch das komplette Aussehen des Drachen ist diesen Veränderungen unterworfen. Bezüglich der Runen erwähnte Wilson noch, dass auch einer der Handwerker mit den Runen arbeiten können wird. Wahrscheinlich wird der Mystiker, im Tausch gegen einige Runen, eine zufällige neue erstellen können.

Diablo 3

Diablo 3 Handwerk – Seltenste Zutaten nur als Loot

Von Freynan am Freitag 27 August, 2010 um 22:30 Uhr

Nun, etwas mehr als eine Woche nach Bekanntgabe des neuen Crafting-Features von Diablo 3, hat Entwickler Blizzard der offizielle Website zum Spiel zum ersten Mal seit langer zeit wieder ein Update spendiert und eine Informationsseite zum Thema Handwerk in Diablo 3 online gestellt.

Augenscheinlich ist diese Seite noch nicht vollständig fertig. Es fehlen etwa drei kleine Videos und in der deutschen Version steht noch eine Übersetzung der FAQ zum Crafting im Diablo 2 Nachfolger aus.

Dieser Umstand ist jedoch nicht weiter tragisch, da die Seite keine neuen Informationen enthält, die nicht bereits ausführlich auf  unserer neuen Infoseite zum Crafting in Diablo 3 aufgeführt wären. Keine Informationen? Das stimmt nicht ganz! In einem Absatz erfährt der geneigte Leser, dass allem Anschein nach nicht alle, für die Herstellung von Gegenständen benötigten, Zutaten durch das Zerlegen von Items gewonnen werden können, sondern die seltensten unter ihnen lediglich bei Monstern und aus Truhen zu erbeuten sind.

“Die einzelnen Zutaten, die ihr aus dem Zerlegen gewinnt, sind zumeist vorhersehbar, es besteht jedoch immer eine geringe Chance, wertvollere Zutaten daraus zu erhalten. Grundsätzlich versorgen euch hochwertigere Gegenstände mit wertvolleren und selteneren Zutaten als niedrigwertige Gegenstände – die seltensten Zutaten jedoch finden sich in Kisten sowie neben den Körpern erschlagener Feinde. “

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