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Ein wichtiges und geradezu essentielles Element von Diablo-Titeln sind die Items und der Handel mit ihnen. Um so ärgerlicher ist es, dass die sonst so penible Spieleschmiede Blizzard im Bezug auf letzteren Punkt im Diablo 3 Vorgänger so ziemlich alles falsch gemacht hat, was nur falsch zu machen war.

Es existierte bzw. existiert nach wie vor keine adäquate und spielerfreundliche Option in Diablo 2, um Items mit anderen Zockern im Spiel zu tauschen, es wurde keine einheitliche Währung etabliert und generell ist das Wirtschaftssystem denkbar schlecht ausgeklügelt. Die Cheatanfälligkeit beschleunigt lediglich die Inflation rapide, welche die unweigerliche Folge einer Ökonomie ist, in die nur etwas hineingepumpt, jedoch kaum etwas herausgenommen wird.

Zumindest in puncto “einigermaßen” stabile und einheitliche Währung und übersichtlicheres Handeln mit Diablo 2 Items konnten bislang diverse Foren Abhilfe schaffen, die als Handelsplattform außerhalb des Spiels dienten.  An diesem Punkt setzte Diablo 3 CM Bashiok am gestrigen Abend an und stellte klar, dass für sogenanntes Third Party Trading in Diablo 3 schlichtweg keine Notwendigkeit bestehe, wenn man die sich angestrebten Ziele für das Wirtschaftssystem und den Ingame-Handel erreichen würde.
Als Garant für ein stabiles Wirtschaftssystem in Diablo 3 sieht Bashiok studierte und promovierte Statistiker und Wirtschaftsanalysten im Hause Blizzard.

Zwar ist bereits bekannt, dass Blizazrd gewillt ist, aus den gemachten Fehlern in Diablo 2 zu lernen und in Diablo 3 eine funktionierende Ökonomie mit einer stabilen Währung, dem Gold, zu etablieren sowie ein Handelssystem innerhalb der Spielwelt zu schaffen, doch was Bashiok gestern abend äußerte verwundert doch ein wenig:

“Wir haben immer gesagt, dass wir beabsichtigen, eine art Auktionshausmodell innerhalb des Spiels [Diablo 3] zu integrieren.”

Ich lehne mich hier mal weit aus dem Fenster und behaupte: Es wurde von Blizzard bislang nicht ein einziges Mal öffentlich klar gesagt, dass man in Diablo 3 auf ein Auktionshaus bzw. ein “Auktionshausmodell” zurückgreifen wolle. Von daher: “Danke für diese Information, Bashiok!
( Sollte mir meine Fensterakrobatik zu Verhängnis werden, weil mir jemand einen Link zu einem offiziellen Zitat präsentieren könnte das Bashioks Behauptung stützt, erhält dieser Jemand einen Keks und als Dreingabe meine erste gefundene UM> der neuen Diablo 2 Ladder-Saison.)

Blizzard

Diablo 2 Ladder-Reset und Patch 1.13 am 23. März!

Von Freynan am Dienstag 16 März, 2010 um 6:29 Uhr

Es ist also nun endlich soweit: Der Diablo 2 Patch 1.13 wird in genau einer Woche, am 23. März, veröffentlicht werden. Einhergehend mit dem Release, des schon vor beinahe einem Jahr angekündigten Patches, wird ein Ladder-Reset durchgeführt. Diese frohe Botschaft verkündete CM Bashiok in der Nacht im offiziellen Battle.net Forum.

Am 23. März werden wir – einhergehend mit dem Release der Diablo 2 Patch-Version 1.13 – einen Ladder-Reset durchführen.. Wir rechnen mit einer Server-Downtime von etwa 6 Stunden währen des Resets. Weitere Informationen bezüglich des jeweiligen Realm-Status am Tag des Resets, werden im Battle.net Status Forum veröffentlicht. Sobald der Ladder-Reset erfolgt ist, werden sämtliche existierenden Ladder-Charaktere in Non-Ladder-Charaktere umgewandelt. Alle umgewandelten Charaktere – und deren Items – bleiben nach wie vor nutzbar, ihnen bleibt jedoch der Zugang zu Ladder-Inhalten, wie etwa bestimmten Runenwörtern, verwehrt. Weitere Informationen zu Ladder-Charakteren erhaltet ihr hier.

Diablo 3

Bashiok über den Hexendoktor und Schilde in Diablo 3

Von G4SMan am Mittwoch 10 März, 2010 um 23:40 Uhr

Vergleicht man die letzten Wochen mit der Zeit seit der BlizzCon letzten Jahres, wurden wir regelrecht mit Informationen zu Diablo 3 überhäuft. Vielleicht war nicht alles neu, aber ein paar interessante Dinge waren schon abzugreifen. Seien es die neuen Modelle gewesen und einige der recht zahlreichen Beiträgen von Community-Manager Bashiok. Dieser hat sich auch heute mal wieder zu Wort gemeldet und ein paar mehr oder weniger informative Sachen vom Stapel gelassen. Darunter ging es um den Hexendoktor, den Gebrauch von Schilden, Auren und (nicht) die fünfte Klasse.

Hexendoktorin Die Schilde lassen sich kurz abhandeln. So wird es sie geben und bisher ist es so, dass jede Klasse, außer dem Mönch, sie tragen kann. Hier kann es aber noch zu Veränderungen kommen. Bezüglich des Hexendoktors fragte ein User, ob man mit der Klasse große Mengen an Kreaturen gleichzeitig und damit eine kleine Armee beschwören kann. Als einzigen Spruch, mit dem man eine relativ große Menge Getier auf einmal herbeizaubern kann, nannte Bashiok die „Fetish Army“, welche aber mehr ein AoE-Spruch (Area of Effect) ist. Dabei erklärte er auch, dass das Design des Hexendoktors eher vorsieht, dass man mit ihm eine kleine Anzahl Kreaturen beschwört, die dann seine Feinde beschäftigen, während er ihnen Zaubersprüche um die Ohren knallt.

Auf die Frage nach Heilungssprüchen oder Auren, meinte Bashiok, dass Fertigkeiten, die die eigene Figur und die ganze Party stärken, das Zusammenspiel fördern. Daher wird es wohl auch ein paar davon in Diablo 3 geben. Allerdings wird es nicht darauf hinauslaufen, dass einige Spieler nur den Rest der Truppe unterstützen und ansonsten eher passiv bleiben. Ziel ist es, dass jeder aktiv kämpfen soll und kräftig austeilt, während solche Boni und Buffs (Verstärkungszauber) nur „das Sahnehäubchen“ sein werden. Auf die fünfte Klasse kam er noch zu sprechen, weil auf dem Sons of the Storm Portal ein Artwork veröffentlicht wurde, das eine mögliche Fernkampfklasse zeigt. Er versicherte aber, dass keine Bilder von der fehlenden Klasse dort zu finden seien.

Es ist bereits knapp 2 Jahre her, dass Diablo 3 Game Director/Lead Designer Jay Wilson äußerte, dass Diablo 3 zwar eine Geschichte abschlösse, jedoch nicht das Ende für das Diablo Universum bedeute.  Damals war Diablo 3 gerade erst frisch angekündigt und kaum einer hätte vermutet, hinter Wilsons Angaben könne mehr stecken, als nur eine vage Vision von einem eventuellen Diablo 4, einem Diablo Prequel oder einem Diablo MMO.

Jetzt könnte der kürzlich erschienene jährliche Geschäftsbericht von Activision-Blizzard Wilsons Worten jedoch Nachdruck und Substanz verleihen. In diesem heißt es wörtlich:

Blizzard entwickelt aktuell neue Spiele, darunter eine Erweiterung für World of Warcraft, Cataclysm, StarCraft II: Wings of Liberty [...], und Fortsetzungen zum Diablo Franchise”

Was macht diese Textpassage so interessant?

Nun, zunächst handelt es sich bei einem solchen Geschäftsbericht nicht um einen gewöhnlichen Online-Artikel oder um einen formlosen Forenbeitrag, bei denen Ungenauigkeiten zwischen Singular und Plural weniger ins Gewicht fallen oder die Bedeutung eines Wortes auch gerne einmal großzügiger ausgelegt wird, sondern um ein nach strengen Maßgaben zu erstellendes Werk, welches unter anderem für etwaige Investoren, Aktionäre etc. von Relevanz ist. Und wenn in einem solchen Bericht im Plural “ Diablo Fortsetzungen” (Originalwortlaut: sequels) steht, und im selben Satz zuvor eine klassische Erweiterung (Originalwortlaut: expansion pack) für World of Warcraft nicht als Fortsetzung bezeichnet wird, dann ist davon auszugehen, dass mit ‘Fortsetzungen’ auch tatsächlich mehr als nur das sich aktuell in der Entwicklung befindliche Diablo 3 gemeint ist, und nicht lediglich eine zusätzliche Erweiterung – die es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geben wird – wie seinerzeit Lord of Destruction für Diablo 2.

Die Sachlage lässt also genau zwei mögliche Schlussfolgerungen zu:

  • a) Es wurde in dem Geschäftsbericht ein wenig geschlampt, was die Wortwahl anbelangt, und mit “sequels” sind lediglich Diablo 3 und ein oder mehrere Erweiterungen gemeint.
  • b) Es existieren bereits handfeste Pläne über Diablo 3 und eventuelle Erweiterungen hinaus.

Diablo 3 Community Manager Bashiok äußerte sich zu diesem Thema bereits folgendermaßen:

“For the Diablo franchise, our full focus is on Diablo III. “

Was soll der Gute auch anderes sagen?

Diablo 3

Doch mehr Freiheiten bei der Wahl der Waffen in Diablo 3

Von Freynan am Mittwoch 3 März, 2010 um 19:48 Uhr

Vor gut einer Woche erklärte Community-Manager Bashiok, dass auch der Mönch in seiner Wahl der Waffen eingeschränkt werden würde. Dabei lies er auch durchblicken, dass alle anderen Klassen ebenfalls mit einem mehr oder weniger begrenzten Arsenal auskommen müssen. In einem Gespräch mit Lead-Designer Jay Wilson machte dieser aber Andeutungen, dass einige der Einschränkungen wieder aufgehoben werden und so mehr Waffen für die jeweilige Klasse zugänglich gemacht werden. Dabei nennt er als Beispiel explizit Zweihandschwerter für den Zauberer. Am meisten betroffen von diesen Veränderungen wird augenscheinlich der Mönch sein.

Ich habe letzten Freitag ein wenig mit Jay [Wilson] über die Einschränkungen bei den Waffen gesprochen und tatsächlich wird es einige Veränderungen bei allen Klassen geben, damit die Anzahl Waffenarten, die sie einsetzen können, ein wenig erhöht wird. Grund dafür ist, dass wir wahrscheinlich die Kapazitäten haben werden dies zu bewerkstelligen und Spieler finden es einfach gut, die Möglichkeit zu haben, viele Waffenarten zum Experimentieren nutzen zu können. Als ein Beispiel, dass sich auch viele Leute gewünscht hatten, nannte er Zweihandschwerter für die Zauberer-Klasse, welche nun geplant sind. Mit den Arbeiten an diesen Veränderungen wurde noch nicht begonnen, weshalb sie noch nicht in Stein gemeißelt sind, aber es ist wahrscheinlich, dass dies am wesentlichsten den Mönch betreffen wird.

Das heißt aber nicht, dass jeder alles benutzen kann. Es gibt immer noch einige ziemlich spezifische Einschränkungen. Innerhalb dieses neuen Plans, sind die meisten davon aus Gründen, was zu der Figur passt. Zauberstäbe (wands) werden wahrscheinlich nur für die Zauberer-Klasse sein, weil sie ein magisches „Feeling“ haben und ihre Geschosse recht einzigartig sind. Zauberer werden werden wahrscheinlich keine zweihändig geführten Morgensterne umherschleppen, weil sie nicht den Eindruck machen, Haudrauf-Charaktere zu sein. Usw.

Scheint also, dass man im Hause Blizzard doch ein offenes Ohr für die Community hat… zumindest in manchen Fällen. Bleibt natürlich abzuwarten, wie groß die Veränderungen, bzw. wie weitreichend die Einschränkungen nun am Ende sein werden.

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